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Voltabox vor weiterem Wachstumssprung auf 105 bis 115 Mio. Euro

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Zuletzt angehobene Umsatzziele auch ohne geplante Akquisition von US-Wettbewerber erreicht
Vorläufiger Konzernumsatz steigt um rund 145 Prozent auf 66,9 Mio. Euro (Vorjahr: 27,3 Mio. Euro)
EBIT-Marge mit rund 8,8 Prozent trotz Belastung aus neuem Vertrag mit Intralogistik-Partner deutlich über der Prognose

Ausblick 2019

– Umsatzsprung auf 105 bis 115 Mio. Euro bei EBIT-Marge zwischen 8 und 9 Prozent geplant-
– Erstmals auch signifikante Umsätze mit Batteriepacks für Pedelecs und E-Bikes
Deutliche Verbesserung des Free Cash Flow erwartet

Die Voltabox AG (ISIN DE000A2E4LE9) erwartet für das laufende Geschäftsjahr ein weiteres Umsatzwachstum in der Größenordnung von rund 60 bis 70 Prozent, was einem Umsatz zwischen 105 und 115 Mio. Euro entspricht. Dabei strebt der Vorstand eine EBIT-Marge von rund 8 bis 9 Prozent an. Basis der Prognose ist die sehr gute Auftragssituation. Im Geschäftsjahr 2018 hat Voltabox die prognostizierten Umsatzziele nach vorläufigen, ungeprüften Geschäftszahlen erreicht und dabei die Ergebniserwartungen deutlich übertroffen.

Nach vorläufigen, ungeprüften Zahlen erwirtschaftete Voltabox im Geschäftsjahr 2018 einen Konzernumsatz von 66,9 Mio. Euro (Vorjahr: 27,3 Mio. Euro). Maßgeblich für den Wachstumssprung um rund 145 Prozent war die zunehmende automatisierte Massenproduktion von Batteriemodulen für den Einsatz in Gabelstaplern und fahrerlosen Transportfahrzeugen. Das Konzern-EBIT beträgt 5,9 Mio. Euro. Mit einer entsprechenden EBIT-Marge von 8,8 Prozent wurde das zuletzt prognostizierte Ergebnisziel von 7 Prozent trotz der Ergebnisbelastung von 2 Mio. Euro infolge der neuen Vertragsgestaltung mit einem Kooperationspartner für das Marktsegment Intralogistik deutlich übertroffen.

Die aufgrund der erwarteten Übernahme eines US-Wettbewerbers angehobene Umsatzprognose konnte trotz Absage dieser Transaktion durch den sehr positiven Geschäftsverlauf im zweiten Halbjahr realisiert werden. Neben den Batteriesystemen für Trolleybusse trug erstmals auch das in die Serienproduktion überführte Batteriesystem für ein Minenfahrzeug spürbar zum Umsatz bei. Weiterhin wurden Umsätze im neuen Marktsegment Land- und Bauwirtschaft erzielt.

„Wir haben Voltabox im vergangenen Jahr strategisch und operativ deutlich weiterentwickelt“, sagt Jürgen Pampel, Vorstandsvorsitzender der Voltabox AG. „Mit den Übernahmen von Concurrent Design und ACCURATE konnten wir unsere Ressourcen und unser Produktportfolio stärken. Durch die Neustrukturierung des Vertriebs in dem für uns so wichtigen Marktsegment Intralogistik haben wir die Bedingungen geschaffen, um unsere Marktposition in der EU und Nordamerika via Direktvertrieb schnell auszubauen. Im laufenden Geschäftsjahr werden wir auch erstmals mit Batteriepacks für Pedelecs und E-Bikes signifikante Umsätze generieren.“

Voltabox baut derzeit ein eigenes Vertriebsnetz für den US-Intralogistik-Markt auf. Bis Mitte 2019 wird das bestehende Portfolio um Produkte für den amerikanischen Markt erweitert, die auf bestehenden automatisierten Anlagen gefertigt werden können. Die damit verbundenen Kosten betragen ca. 1 Mio. Dollar. Voltabox adressiert mit den neuen Batteriesystemen US-Gabelstapler-Hersteller, nationale Batteriehändler sowie Großkunden mit entsprechender Logistik-Infrastruktur. Weiterhin sollen in 2019 in den USA Umsätze mit Energiespeichern für den stationären Einsatz sowie mit Batteriesystemen für Elektrolokomotiven erzielt werden. Zudem steht die Beschleunigung des Fahrplans zur Elektrifizierung von Bergbaufahrzeugen im Fokus der amerikanischen Tochtergesellschaft Voltabox of Texas, Inc.

In Europa wird auch das wachsende Geschäft mit dem Kunden KUKA zur Umsatzsteigerung beitragen. Darüber hinaus erwartet Voltabox infolge der Aufnahme des Direktvertriebs in der Intralogistik stark zunehmende Umsätze mit Herstellern und großen Flottenbetreibern wie Logistikunternehmen oder Großkunden aus Industrie und Handel. Insgesamt werden bereits im Geschäftsjahr 2019 voraussichtlich rund zwei Drittel der Intralogistik-Umsätze in Europa direkt von Voltabox realisiert; entsprechend sinkt der Umsatzanteil mit dem bestehenden Vertriebspartner plangemäß auf ein Drittel. Weiterhin erwartet Voltabox eine positive Entwicklung auf dem Gebiet der Trolley- und EV-Busse. Voltabox prüft zudem den Markteintritt in den Automotive-Markt und führt hierzu erfolgversprechende Gespräche mit mehreren Automobilherstellern.

„ir rechnen in den bisher von uns besetzten Teilmärkten mit einem globalen Marktwachstum von rund 12 Prozent“, sagt Jörg Dorbandt, COO der Voltabox AG. „Voltabox wird damit abermals weit stärker als der Markt wachsen. Angesichts der guten Auftragssituation sind wir sehr zuversichtlich, unseren dynamischen Wachstumskurs weiter profitabel fortsetzen zu können. Wir führen unsere Entwicklungen zunehmend in die Serienfertigung über, was auch an den in 2018 reduzierten aktivierten Eigenleistungen ersichtlich wird.“

Der im Berichtsjahr deutlich erhöhte Net Working Capital Bedarf geht auf temporär ausgeweitete Zahlungsziele im Rahmen der Vertragsneuverhandlung mit einem Vertriebspartner in der Intralogistik zurück. Seit dem 1. Januar 2019 gelten wieder die Zahlungsziele von in der Regel 30 Tagen. Diese Tatsache wird einen deutlich positiven Effekt auf den Free Cash Flow im laufenden Jahr haben. Da auch der im zweiten Halbjahr notwendige Lageraufbau bei Voltabox nicht weiter gesteigert werden soll, rechnet der Voltabox-Vorstand für 2019 mit einem ausgeglichenen Free Cash Flow.

Nach vorläufigen Zahlen liegt die Eigenkapitalquote bei nunmehr 86,1 Prozent (Vorjahr 90,8 Prozent). Mit flüssigen Mitteln in Höhe von 28,2 Mio. Euro per 31. Dezember 2018 ist Voltabox nach Ansicht des Vorstands weiterhin komfortabel finanziert. Dazu trug auch das pünktliche und z.T. auch vorfällige Zahlungsverhalten des Intralogistik-Vertriebspartners bei, dessen Umsatzanteil gegenüber dem Vorjahr in etwa gleich blieb.

Mit 105 bis 115 Mio. Euro strebt der Vorstand im laufenden Geschäftsjahr einen weiteren Wachstumssprung bei einer EBIT-Marge in der Größenordnung von 8 bis 9 Prozent an. Das geplante Investitionsvolumen (CAPEX) wird mit rund 14 Mio. Euro (2018: 13,4 Mio. Euro) beziffert. Die aktivierten Entwicklungskosten werden im Geschäftsjahr 2019 planmäßig rund Seite 4 von 4

57 Prozent der gesamten Investitionssumme betragen. Im laufenden Jahr sind gemäß der aktuellen Planung keine wesentlichen Akquisitionen vorgesehen.

Bis zum Bilanzstichtag hat sich die gute Entwicklung des kumulierten Auftragsbestands für die nächsten fünf Jahre, also bis zum 31. Dezember 2023, weiter fortgesetzt.

Der vollständige, testierte Konzernabschluss wird mit dem Geschäftsbericht der Gesellschaft voraussichtlich am 1. April 2019 veröffentlicht. Unter www.ir.voltabox.ag stehen weitere Informationen über die Voltabox AG bereit.

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