In der Schlussphase der Präsidentschaftswahlen in Peru, in der die Nachzählung von rund 300.000 Stimmen auf ein Fotofinish zusteuert, ist der Sieg des linken Kandidaten Pedro Castillo in greifbare Nähe gerückt. Tatsächlich hat sich Castillo bereits zum Wahlsieger erklärt, was unter anderem die Tageszeitung „Die Welt“ zu der Schlagzeile „Das Comeback des Marxismus“ veranlasste. Angesichts eines solchen Horrorszenarios ist es nicht verwunderlich, dass die Aktienkurse von Bergbauunternehmen und Explorern mit Projekten im Lande unter Druck geraten sind.

Aus der Ferne ist es schwierig zu beurteilen, was die Wahl wirklich für Peru und seinen Bergbausektor bedeutet. Wir maßen uns hier nicht an, dies zu tun. Immerhin bestätigen Unternehmer mit Erfahrung vor Ort immer wieder, dass Präsidentschaftswahlen in Peru nicht binär zu interpretieren sind und am Ende nicht alles so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird. Wie viel davon Wunschdenken ist, bleibt abzuwarten.

Stadt Cerro de Pasco stimmt zu 75 Prozent für Linkskandidaten

Was wir sicher wissen, ist, dass das Departement Pasco und die Stadt Cerro de Pasco, mit Blick auf den emblematischen Tagebau, zu über 75% für Castillo und damit gegen den aktuellen Status Quo gestimmt haben. Jede amtierende Regierung wird auf dieses Votum reagieren müssen, was im Umkehrschluss günstigen Rückenwind für die Alternative bedeuten könnte: Das kanadische Juniorunternehmen Cerro de Pasco (TSXV: CDPR; FRA: N8HP), das eine umfassende Lösung zur Sanierung der Hinterlassenschaft von mehr als hundert Jahren Bergbau vorlegt. Der von CDPR vorgeschlagene Sanierungsplan zielt darauf ab, der lokalen Wirtschaft, der Umwelt und der Gesundheit der Bevölkerung auf einen Schlag gerecht zu werden und eine schmerzhafte jüngste Geschichte der Verstaatlichung und anschließenden Reprivatisierung zu beenden, die von Improvisation, Opportunismus und Vernachlässigung geprägt war.

Ein linker Präsident in Peru: Chance oder Horror für die Bergbaubranche?

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