cflox, der Marktplatz für Cash Flow, Working Capital und Finanzierung innerhalb der Lieferkette, ist als erster Anbieter der Branche den nächsten Schritt gegangen, um mit Kunden zusätzliche Potentiale der Working-Capital-Optimierung zu erschließen. Seit August ist cflox zugelassenes Zahlungsinstitut mit Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und erweitert auf dieser Basis das bestehende Produktportfolio von Lieferantenplattformen und Supply-Chain-Finance-Lösungen um Zahlungsdienstleistungen mit Finanzierungkomponente und Working-Capital-Effekt.

Was zunächst wie ein Paradox klingt, gelingt cflox durch eine Art virtueller Kreditkarte: Mit cflox pay zahlen Unternehmen ihre Lieferanten zum vereinbarten Zahlungsziel, werden jedoch erst 60 Tage später belastet. Darauf ergibt sich ein zusätzliches Zahlungsziel von 60 Tagen. Bilanziert wird dies als Verbindlichkeit aus Lieferung und Leistung und hilft, sowohl die Bilanzstruktur als auch das Working Capital zu optimieren. Der Clou: Die vollständige Kontrolle über die Nutzung und damit die Effekte von cflox pay liegen beim Kunden in der Finanzabteilung – Lieferanten müssen nicht involviert werden.

„Mit cflox pay sind wir in der Zukunft von Corporate Payments und Supply Chain Finance angekommen“, sagt Dr. Philipp Tillmanns, Geschäftsführer von cflox. „Kunden senden uns ein Zahlungsdatei, wir zahlen Lieferanten sicher und tagesgenau und generieren für unsere Kunden unmittelbaren Mehrwert: 60 Tage zusätzliches Zahlungsziel.“ Nach einer ersten Pilotphase wird cflox pay bereits von Kunden in Deutschland und Europa eingesetzt. Die Finanzierung der zusätzlichen Zahlungsziele wird durch etablierte Großbanken und Finanzierungspartner übernommen.

Das Team von cflox ist überzeugt, dass der Zahlungsverkehr, insbesondere zwischen Unternehmen, in einer digitalen Welt vor einem großen Umbruch steht: Wer im Umfeld von Zahlungsverkehr in Zukunft Geld verdienen möchte, muss Mehrwerte bieten. Aus diesem Grund ist cflox den ambitionierten Weg gegangen, sich als Zahlungsinstitut lizensieren zu lassen und ein Zahlungsmittel speziell für den B2B-Zahlungsverkehr zu entwickeln. „Dabei setzen wir auf Mehrwerte, die keine der etablierten Banken bieten kann“, erklärt Thomas Krings, Geschäftsführer von cflox. „Senkung der Prozesskosten durch weniger Zahlläufe bei dennoch tagesgenauer Auszahlung, Echtzeit-Datenanalyse zur Vermeidung von Doppelzahlungen und Überweisungsfehlern sowie 60 Tage zusätzliches Zahlungsziel bei jeder Überweisung zur Stärkung der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung und damit des Working Capitals.“

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