Damit diese Mitgliedstaaten  beim Wachstum und den Einkommen zum EU-Durchschnitt aufschließen können, hat die EU über ihre Kohäsionspolitik und seit 2014 über die Investitionsoffensive für Europa, den sogenannten Juncker-Plan, massiv investiert. Diese Investitionen haben auch deshalb zu positiven Ergebnissen geführt, weil neuen Mitgliedstaaten sich stark bemüht haben, Reformen durchzuführen und attraktive Standorte für Investoren und Unternehmen zu werden.

Im Rahmen der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds wurden im Zeitraum 2004 bis 2020 in den 10 Mitgliedstaaten 365,2 Mrd. Euro investiert – das sind 2,6 Prozent ihrer jährlichen Wirtschaftsleistung. 31,4 Mrd. Euro wurden seit 2014 in den 10 Mitgliedstaaten im Rahmen des Juncker-Plans zusätzlich investiert.

Zu den wichtigsten Ergebnissen der Investitionen der Kohäsionspolitik in den Mitgliedstaaten gehören die Schaffung von 367.000 Arbeitsplätzen, Breitbandzugang für 9,6 Millionen Menschen und der Zugang für bessere Abwasser- und Wassernetze für 11,4 Millionen Menschen. Seit 2014 haben die Investitionen der Kohäsionspolitik in den 10 Mitgliedstaaten auch dazu geführt, dass 25 Millionen Menschen Zugang zu besseren Gesundheitsdiensten haben.

Weitere Informationen:

Daily News vom 30.04.2019

Faktenblätter zu den einzelnen Mitgliedsländern

Conference on the 15th Anniversary of the 2004 EU Enlargement: Looking back, looking forward

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