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Kommission startet fünf neue Kooperationsprojekte für Zentren der beruflichen Bildung

Der für die Förderung unserer europäischen Lebensweise zuständige Kommissionsvizepräsident, Margaritis Schinas, sagte dazu: „Europa braucht eine Revolution im Kompetenzbereich, die alle Menschen mitnimmt und niemanden zurücklässt. Zu diesem Zweck haben wir kürzlich eine neue, ambitionierte, innovative und messbare Agenda für Kompetenzen vorgelegt. Die Initiative der Zentren für berufliche Exzellenz wird die Modernisierung des Bildungssektors weiter fördern, wovon sowohl junge Menschen als auch Erwachsene profitieren, die eine Weiterbildung oder Umschulung benötigen. Diese Initiative trägt dazu bei, innovative Partnerschaften zwischen Unternehmen und Bildungseinrichtungen aufzubauen und gemeinsame Aktivitäten mit anderen Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung einzubinden.“

Nicolas Schmit, der für Beschäftigung und soziale Rechte zuständige Kommissar, fügte hinzu: „Die berufliche Aus- und Weiterbildung ist wichtiger denn je. Den Menschen Zugang zu den von ihnen benötigten Kompetenzen zu eröffnen, ist einer unserer wichtigsten Wege zum Aufschwung und stellt den Schlüssel zum ökologischen und digitalen Wandel dar. Unsere Initiativen zur beruflichen Exzellenz stützen sich nach wie vor auf Innovation und transnationale Zusammenarbeit.“

Unter 55 Bewerbungen wurden fünf Plattformen für berufliche Exzellenz neu ausgewählt, an denen 167 Partnerorganisationen aus 17 Mitgliedstaaten und 4 weiteren am Programm Erasmus+ teilnehmenden Ländern beteiligt sind. Die Projekte stehen im Einklang mit der europäischen Agenda für Kompetenzen und dem Vorschlag für eine Empfehlung des Rates zur beruflichen Aus- und Weiterbildung für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit, soziale Gerechtigkeit und Resilienz, den die Kommission am 1. Juli vorgelegt hat.

Hintergrund

Zentren für berufliche Exzellenz (Centres of Vocational Excellence – CoVEs) sorgen dafür, dass es genügend hoch qualifizierte Arbeitskräfte gibt. Sie dienen häufig als Wissens- und Innovationszentren für Unternehmen (insbesondere KMU) und fördern bei ihren Absolventinnen und Absolventen die unternehmerische Initiative. Zentren aus verschiedenen Ländern mit gemeinsamen Interessensschwerpunkten auf bestimmten Branchen können über internationale Kooperationsplattformen zusammenarbeiten.

In den Zentren der beruflichen Exzellenz versammelt sich ein breites Spektrum lokaler, regionaler und nationaler Partner aus verschiedenen Ländern, wie etwa Anbieter beruflicher Erstausbildung und Weiterbildung, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und technische Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Kammern, Sozialpartner, Sozialunternehmen, nationale und regionale Behörden und Entwicklungsagenturen, öffentliche Arbeitsverwaltungen, Organisationen im Bereich soziale Eingliederung und Wiedereingliederung.

Gemeinsam schaffen sie sogenannte „Kompetenzökosysteme“ als Treiber für regionale Entwicklung, Innovation, Industrie-Cluster und soziale Inklusion. Darüber hinaus bahnen diese Exzellenzzentren auch Partnerschaften zwischen Unternehmen und Bildungseinrichtungen bei den Themen Ausbildungsplätze und Praktika an und sie analysieren in Kooperation mit ihren Partnern den künftigen Qualifikations- und Kompetenzbedarf. So können wir jungen Menschen durch hervorragende berufliche Qualifikationen den Start ins Berufsleben ermöglichen und sowohl Nachwuchsarbeitskräften als auch Erwachsenen das Rüstzeug für eine erfolgreiche Laufbahn in der Arbeitswelt von morgen an die Hand geben. Die Zentren der beruflichen Exzellenz werden sich aktiv am Aufbau von Partnerschaften für die Weiterbildung und Umschulung der Arbeitskräfte im Rahmen des Europäischen Pakts für Kompetenzen beteiligen.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung: Kompetenzen: Fünf neue grenzübergreifende Kooperationsprojekte werden aus Erasmus+ finanziert, um Exzellenz in der beruflichen Bildung in Europa zu fördern

Weitere Informationen über die 5 ausgewählten Plattformen für Zentren der beruflichen Exzellenz

EACEA – Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur: Einrichtung der Zentren für berufliche Exzellenz im Rahmen von Erasmus+

Exzellenz-Netz der ETF

Pressekontakt: Gabriele Imhoff, Tel.: +49 (30) 2280-2820

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.

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