Humanitäre Hilfe im Jemen ist gefährdet

Die Konferenz wurde gemeinsam von der Europäischen Kommission und der schwedischen Regierung organisiert. Kommissar Lenarčič und der schwedische Minister für internationale Zusammenarbeit, Peter Eriksson, sagten nach dem Treffen: „Wir haben die wichtigsten humanitären Akteure in der Jemen-Krise, der größten humanitären Krise der Welt, zusammengebracht. Die Bedürfnisse im Jemen sind beispiellos. Alle humanitären Akteure sind nach wie vor fest entschlossen, der Bevölkerung des Jemen im Einklang mit den humanitären Grundsätzen weiterhin lebenswichtige Unterstützung zukommen zu lassen.“

Die humanitäre Lage im ganzen Land habe sich jedoch extrem verschlechtert. Lenarčič und Eriksson sagten weiter: „Es ist ein Punkt erreicht, an dem die Bereitstellung lebensrettender Hilfe gefährdet ist. Um die Bevölkerung des Jemen weiterhin unterstützen zu können, ist ein konkreter Wandel erforderlich. Alle Beschränkungen, Hindernisse und Einmischungen, die gegen die humanitären Grundsätze verstoßen, sollten unverzüglich und ein für allemal beseitigt werden.“

Weiter betonten die Teilnehmer, dass die kürzlich angedeutete Bereitschaft die Beschränkungen zu beseitigen und Hilfe vor Ort zu ermöglichen, weiterverfolgt werden muss. Sie rufen daher zu verstärktem Engagement durch Missionen der Vereinten Nationen und der Geber im Jemen auf.

Weitere Informationen:

Das gesamte Statement von Kommissar Lenarčič und Minister Eriksson

Pressekontakt: Laura Bethke , Tel.: +49 (30) 2280- 2200

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail der telefonisch unter (030) 2280 2900.

©Europäische Union