Gerade im Rahmen entsprechender EU-Pläne wie dem europäischen Grünen Deal sollte aber zudem eine erhöhte Widerstandsfähigkeit der europäischen Regionen eine Schlüsselrolle spielen. Die Europäische Kommission hatte bei Vorstellung des Grünen Deals im Dezember vergangenen Jahres für 2020/2021 bereits eine neue Strategie zur Anpassung an den Klimawandel angekündigt .

Die Bewertungen der Europäischen Umweltagentur (EUA), einschließlich des kürzlich veröffentlichten Berichts über den Zustand der Umwelt in Europa und die Aussichten für 2020 (SOER), deuten auf eine Verschärfung des Klimawandels in der Zukunft hin, selbst wenn sich die globalen Bemühungen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen als wirksam erweisen sollten, so die Umweltagentur. Extreme Wetter- und Klimaereignisse, die zu Gefahren wie Überschwemmungen, Dürren, Waldbränden und stark steigenden Meeresspiegeln führen, werden in vielen Regionen häufiger und intensiver werden. Dies wird negative Auswirkungen auf Ökosysteme, Wirtschaftssektoren sowie die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen haben. Die Auswirkungen des Klimawandels werden auch die städtischen Gebiete in Europa betreffen, betont der Bericht.

Die Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels sei deshalb entscheidend. Sie müsse auf die spezifischen regionalen und lokalen Gegebenheiten zugeschnitten sein, einschließlich der dort bestehenden Klimarisiken und anderer regionaler und lokaler Aspekte.

Weitere Informationen:

Interaktive Website der EUA: Climate Change Impacts in Europe

Pressemitteilung der EUA vom 10. Feburar : „Why does Europe need to limit climate change and adapt to its impacts?“

Website der EU-Kommission zum europäischen Grünen Deal

Fahrplan mit den wichtigsten Maßnahmen im Rahmen des europäischen Grünen Deals

Pressekontakt: Claudia Guske, Tel.: +49 (30) 2280 2190

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail oder telefonisch unter (030) 2280 2900.

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