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EU-Spendenmarathon mobilisiert fast 16 Milliarden Euro für globale Coronavirus-Krisenreaktion

Ein bedeutendes Zeichen der weltweiten Solidarität ist die auf dem Gipfel eingegangene Verpflichtung, Produktionskapazitäten für mehr als 250 Millionen Impfstoffdosen für Länder mit mittlerem und schwachem Einkommen vorzusehen. 40 Regierungen haben sich verpflichtet, Coronavirus-Therapeutika universell zugänglich zu machen.

„Die Welt wird diese Pandemie erst dann überwinden, wenn Impfstoffe, Tests und die richtige medizinische Versorgung für alle verfügbar und erschwinglich sind, die sie brauchen. Die heutigen Spenden und politischen Zusagen, aber auch der Beitrag Europas bringen uns diesem globalen Ziel näher. Europa wird sich hier langfristig engagieren. Wir haben eine starke Allianz geschmiedet, die sich diesem Virus gemeinsam entgegenstellt“, sagte von der Leyen dazu am Samstag.

Die 4,9 Mrd. Euro von der kommen zu den am 4. Mai von der EIB zugesagten 2 Mrd. Euro hinzu und sollen im Rahmen der Maßnahmen der EU zur weltweiten Bekämpfung der Pandemie (Team Europa) für die Finanzierung der wirtschaftlichen Erholung, der Stärkung der Gesundheitssysteme und der Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung in allen Ländern außerhalb der EU eingesetzt werden.

In Partnerschaft mit der Kommission, der Weltgesundheitsorganisation und der Koalition für Innovationen in der Epidemievorsorge (CEPI) erstellt die Europäische Investitionsbank eine Liste von Investitionsprojekten mit dem Ziel, die Produktion von Coronavirus-Impfstoffen, -Tests und -Behandlungen zu entwickeln und auszuweiten. All diese Bemühungen werden durch Maßnahmen ergänzt‚ die die EIB in den Bereichen Gesundheit und Pandemievorsorge sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU durchführt . Gemeinsam mit Partnern aus den Bereichen Gesundheit und Biowissenschaften hat die EIB eine Liste mit Projekten im Umfang von rund 6 Mrd. Euro erstellt.

In den letzten Wochen hat die EIB eine neue Vereinbarung mit der WHO , eine Beratungsvereinbarung mit der CEPI , eine Zusammenarbeit mit der israelischen Agentur für Innovation und eine Finanzierungsvereinbarung mit Pluristem über 50 Mio. Euro zur Entwicklung von Coronavirus-Behandlungen und -Impfstoffen, eine Finanzierung für BioNTech und eine verstärkte Zusammenarbeit mit UN-Habitat angekündigt.

Weitere Informationen:

Vollständige Pressemitteilung zum Spendengipfel am Samstag

Übersicht der einzelnen Beiträge für die weltweite Corona-Krisenreaktion

Rede von Präsidentin von der Leyen auf dem Spendengipfel

Pressekontakt: Laura Bethke , Tel.: +49 (30) 2280- 2200

Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet das Team des Besucherzentrums ERLEBNIS EUROPA per E-Mail der telefonisch unter (030) 2280 2900.

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©Europäische Union

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