Das Internet hat die Welt verändert. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat das Aufkommen neuer Technologien, Unternehmensformen und Arbeitsmethoden unser Leben auf den Kopf gestellt und entscheidend beeinflusst, wie wir arbeiten, einkaufen, uns fortbewegen, einen Urlaub buchen oder Essen bestellen.

Die E-Commerce-Richtlinie, der Eckpfeiler des digitalen Binnenmarkts, wurde 2000 verabschiedet, also zu einer Zeit, in der Plattformen wie Amazon, Google oder Booking.com noch in den Kinderschuhen steckten und Facebook, Airbnb und Instagram noch gar nicht existierten.

Die Rechtsvorschriften der EU müssen mit diesen Entwicklungen Schritt halten. Deshalb arbeitet die EU an einem neuen Rechtsrahmen, dem sogenannten Gesetz über digitale Dienste („Digital Services Act“), in dem Leitlinien für die digitale Welt, einschließlich Online-Plattformen, festgelegt werden, um ein besseres und sichereres digitales Umfeld für Nutzer und Unternehmen in der gesamten EU zu gewährleisten.

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