Wie hilft die EU?

Die Europäische Kommission hat erklärt, dass sie die Programme so flexibel wie rechtlich möglich gestalten werde, um die negativen Auswirkungen auf junge Menschen, die Freiwilligenarbeit leisten oder an Erasmus+ teilnehmen, so weit wie möglich zu verringern.

Sie empfahl den nationalen Agenturen, die für die Verwaltung der Studienaustausche zuständig sind, „höhere Gewalt“ geltend zu machen. Auf diese Weise könnten sie prüfen, ob zusätzliche Kosten bis zu einem maximalen Finanzhilfebeitrag akzeptiert werden können. Gegebenenfalls könnten sie geplante Maßnahmen um bis zu 12 Monate verschieben.

Der Kultur- und Bildungsausschuss des Parlaments forderte die Kommission auf, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den Teilnehmern Unterstützung, klare Informationen und Sicherheit zu bieten.

In einem Schreiben an die für Jugend und Bildung zuständige EU-Kommissarin Mariya Gabriel vom 15. April forderten die Abgeordneten die Kommission auf, dafür zu sorgen, dass

  • größtmögliche Flexibilität gewährleistet wird‚ insbesondere um denjenigen zu helfen, die aus Sicherheitsgründen in ihr Heimatland zurückkehren mussten;
  • alle Extrakosten im Zusammenhang mit Covid-19 erstattet werden;
  • Austauschstudenten und Teilnehmer am Solidaritätskorps ihren Status als solche behalten;
  • Austauschstudenten kein akademisches Jahr verlieren und ECTS-Punkte durch ein Fernstudium erhalten können.

©Europäische Union