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Artikel – Die EU und das Klimaabkommen von Paris: Auf dem Weg zu Klimaneutralität

Nächste Woche wird das Europäische Parlament in seiner Plenartagung über eine Entschließung abstimmen, die die EU auffordert, das Erreichen von Klimaneutralität bis 2050 als ihr Langzeitklimaziel im Rahmen des Abkommens von Paris festzulegen. Die Abstimmung erfolgt im Vorfeld der UN-Klimakonferenz 2019 (COP25), die im Dezember 2019 in Madrid stattfinden wird.

Das Pariser Klimaabkommen schreibt vor, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen und weitere Anstrengungen zu unternehmen, diesen auf 1,5 Grad Celsius zu beschränken, um die Auswirkungen des Klimawandels zu reduzieren. Es wurde von insgesamt 194 Ländern und der EU unterzeichnet. Die EU-Mitgliedstaaten unterzeichneten das Abkommen zwar jeweils eigenständig, allerdings koordinieren sie ihre Positionen untereinander und einigen sich auf gemeinsame Ziele zur Reduktion von CO2-Emissionen auf EU-Ebene.

Nationale Emissionsziele

Um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen, sind die Länder dazu verpflichtet, sich alle fünf Jahre neue Klimaziele zu setzen. Die Klimaziele der einzelnen Länder sollen dabei sukzessive erhöht werden. Die Ziele werden als national festgelegte Beiträge („Nationally Determined Contributions“ – NDCs) bezeichnet. Derzeit werden aktualisierte Klimaziele und -aktionspläne der Unterzeichnerstaaten bis zum Ende des Jahres 2020 erwartet.

©Europäische Union

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