08.10.2020 – 11:41

Interhyp AG

Zinsen für Immobilienkredite wieder fast auf Allzeittief

München (ots)

-  Corona-Auswirkungen: Unsicherheiten und Zinspolitik drücken Konditionen für zehnjährige Darlehen auf unter 1 Prozent 
-  Bestzinsen unter 0,5 Prozent möglich 
-  Verlängerung des Baukindergeldes kann Einstieg in Wohneigentum unterstützen  

Anfang Oktober liegen die Bauzinsen fast wieder auf dem Allzeittief vom März 2020, berichtet Interhyp, Deutschlands größter Vermittler privater Baufinanzierungen. „Über den Sommer sind die Zinsen infolge der wirtschaftlichen Unsicherheiten der Corona-Krise und der Niedrigzinspolitik der Notenbanken leicht gesunken“, erklärt Mirjam Mohr, Vorständin für das Privatkundengeschäft bei der Interhyp AG. Bei guter Bonität und günstigen Finanzierungskonstellationen sind laut Interhyp derzeit Bestkonditionen unter 0,5 Prozent pro Jahr für zehnjährige Darlehen möglich, im Mittel liegen Angebotszinsen deutlich unter einem Prozent. Im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer, einer monatlichen Umfrage unter Experten von zehn deutschen Kreditinstituten, geht die Mehrheit kurzfristig von anhaltend günstigen Zinsen aus. Als weiterer Pluspunkt bei der Finanzierung erweist sich laut Interhyp die kürzlich beschlossene Verlängerung des Baukindergeldes um zunächst drei Monate bis Ende März 2021. „Die verabschiedete Verlängerung des Baukindergeldes trifft auf das Bedürfnis vieler Familien nach Fördermitteln, die den Erwerb von Wohneigentum erleichtern“, sagt Mirjam Mohr.

Das Baukindergeld mit 12.000 Euro pro Kind über zehn Jahre lässt sich laut Mirjam Mohr beispielsweise über Sondertilgungen in die Finanzierung einbringen. „Insbesondere bei Familien mit mehreren Kindern kann das Baukindergeld den Kauf oder Bau des eigenen Zuhauses spürbar erleichtern. Wir merken in der Beratung, dass viele Familien gezielt nach Fördermitteln wie dem Baukindergeld fragen.“

Kreditnehmer profitieren derzeit vom anhaltend günstigen Zinsniveau, an dem sich laut Interhyp-Bauzins-Trendbarometer zunächst kaum etwas ändern dürfte. Die vom Baufinanzierungsvermittler befragten Experten prognostizieren angesichts der Pandemie und weiterer Unsicherheiten – wie dem Ausgang der US-Wahl oder dem Brexit – kurzfristig gleichbleibend niedrige Konditionen. Ein Institut hält sogar sinkende Zinsen für wahrscheinlich. Auf Halbjahres- oder Jahressicht prognostizieren einige Banken etwas höhere Zinsen, besonders wenn ein Impfstoff gefunden wird und eine breite wirtschaftliche Erholung einsetzt.

„Es scheint, als ob die milliardenschweren Hilfsprogramme der Regierungen eine noch schlimmere Rezession bisher verhindern konnten. Die Märkte bleiben aber volatil. Wie unberechenbar der Pandemieverlauf und seine Folgen auf die Konjunktur sind, hat sich in den vergangenen Monaten immer wieder gezeigt“, sagt Mirjam Mohr mit Blick auf die derzeit steigenden Infektionszahlen.

Über Interhyp

Die Interhyp Gruppe ist eine der führenden Adressen für private Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich direkt an den Endkunden richtet, und Prohyp, die sich an Einzelvermittler und institutionelle Partner wendet, hat das Unternehmen 2019 ein Baufinanzierungsvolumen von 24,5 Milliarden Euro erfolgreich bei seinen rund 500 Bankpartnern platziert. Dabei verbindet die Interhyp Gruppe die Leistungsfähigkeit der eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform eHyp mit kundenorientierten Digitalangeboten und der vielfach ausgezeichneten Kompetenz ihrer Finanzierungsspezialisten. Die Interhyp Gruppe beschäftigt etwa 1.600 Mitarbeiter und ist an über 100 Standorten in Deutschland sowie in Österreich mit der Zweig-Niederlassung in Wien präsent.

Pressekontakt:

Britta Barlage, Pressesprecherin B2C, Interhyp AG, Domagkstraße 34, 80807 München, Telefon: +49 (89) 20307 1325, E-Mail: britta.barlage@interhyp.de, https://interhyp.de

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