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Wahlen auf ZDH-Vollversammlung / Marianne Frickel ins ZDH-Präsidium gewählt

13.12.2019 – 16:20

Bundesinnung der Hörakustiker KdöR

Mainz / Wiesbaden (ots)

Die Hörakustiker-Meisterin, Unternehmerin und Präsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker KdöR Marianne Frickel, Hanau, ist einstimmig erneut als Präsidiumsmitglied des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) für die nächste dreijährige Amtsperiode gewählt worden. Zuvor wurde sie bereits einstimmig als Vorstandsmitglied in den Unternehmerverband Deutsches Handwerk (UDH) – ebenfalls für die nächste dreijährige Amtsperiode – wiedergewählt.

Die doppelte Wahl bestätigt die erfolgreiche berufspolitische Arbeit Marianne Frickels, die seit 1998 an der Spitze des deutschen Hörakustiker-Handwerks steht, wie auch das ihr entgegengebrachte Vertrauen des gesamten Handwerks. „Wir haben in der Vergangenheit sehr gut zusammengearbeitet und für das Handwerk wichtige Entscheidungen begleitet und auf den Weg gebracht. Ich freue mich über den erneuten Vertrauensbeweis und auf die weitere sehr gute Zusammenarbeit mit dem ZDH-Präsidenten Hans Peter Wollseifer“, erklärt Marianne Frickel.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) vertritt die Interessen von rund einer Million Handwerksbetrieben in Deutschland mit über 5 Millionen Beschäftigten, rund 368.000 Auszubildenden und einem Jahresumsatz von 612 Mrd. Euro. Als Spitzenorganisation der Wirtschaft bündelt der ZDH die Arbeit von 53 Handwerkskammern, 38 Fachverbänden des Handwerks auf Bundesebene sowie bedeutenden wirtschaftlichen und sonstigen Einrichtungen des Handwerks in Deutschland.

Der ZDH dient der einheitlichen Willensbildung in allen grundsätzlichen Fragen der Handwerkspolitik und vertritt die Gesamtinteressen des Handwerks gegenüber Bundestag, Bundesregierung und anderen zentralen Behörden, der Europäischen Union (EU) und internationalen Organisationen. Dazu kooperiert der ZDH mit Partnerorganisationen.

Der Unternehmerverband Deutsches Handwerk (UDH) besteht aus den Zentralfachverbänden des deutschen Handwerks. Seine Aufgabe ist es, die gemeinsamen fachlichen, beruflichen, wirtschaftspolitischen, sozialpolitischen und kulturellen Belange der ihm angehörenden Mitgliedsverbände zu vertreten.

Die Wahl Marianne Frickels zeigt die wachsende Bedeutung der Gesundheitshandwerke mit insgesamt über 26.000 Betrieben und ca. 185.000 Mitarbeitern. Sie sind wirtschaftlich ein struktur- und regionalpolitischer Stabilitätsfaktor der deutschen Wirtschaft. Berufe der Gesundheitshandwerke haben eine der höchsten Ausbildungsquoten. „Auch wenn der Gesundheitsmarkt ein Wachstumsmarkt ist, steht er vor enormen Herausforderungen und ständigen Strukturreformen“, sagte Marianne Frickel. „Dabei geht es um die Zukunft unserer Betriebe und die Zukunft der Arbeitsplätze unserer Arbeiternehmer und Arbeitnehmerinnen. Als Präsidiumsmitglied des ZDH werde ich jeden Tag dafür kämpfen und mich für den Erhalt der Betriebe, Arbeitsplätze und Strukturen einsetzen. Und das nicht nur für die Belange der Gesundheitshandwerker.“

Hintergrund zum Hörakustiker-Handwerk

In Deutschland gibt es etwa 5,4 Millionen Menschen mit einer indizierten Schwerhörigkeit. Tendenz steigend. Schwerhörigkeit zählt zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen. Mit rund 6.600 Hörakustiker-Betrieben und ca. 15.000 Hörakustikern versorgt das Hörakustiker-Handwerk bereits ca. 3,7 Millionen Menschen in Deutschland mit qualitativ hochwertigen, volldigitalen Hörsystemen. Die Bundesinnung der Hörakustiker (biha) KdöR vertritt die Interessen der Hörakustiker in Deutschland.

Neben der Erstversorgung des Kunden ist der Hörakustiker auch für die begleitende Feinanpassung mit wiederholten Überprüfungen und Nachstellungen der Hörsystemfunktionen zuständig. Daneben organisiert er – wenn der gesetzliche Anspruch besteht – die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenversicherungen und steht für Wartung und Reparaturen der Hörsysteme bis zu einem gewissen Grad zur Verfügung.

Darüber hinaus berät er zu Gehörschutz und speziellem technischen Zubehör. Der Hörakustiker verfügt über theoretisches Wissen aus der Akustik, Audiologie, Psychologie und Hörsystemtechnik und über praktische Fertigkeiten zur Audiometrie.

Pressekontakt:

Dr. Juliane Schwoch (biha), schwoch@biha.de

Bundesinnung der Hörakustiker KdöR

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