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VW-Dieselskandal: 2. Verhandlungstag der Musterfeststellungsklage – was passiert?

07.11.2019 – 10:38

BRR Baumeister Rosing Rechtsanwälte

Berlin (ots)

Für die ca. 470.000 Teilnehmer der in Deutschland historisch wichtigen Musterfeststellungsklage gegen VW steht der nächste Termin an. Am Montag, dem 18. November ist der zweite Verhandlungstag vor dem Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig. Doch was passiert nun? Womit können die Teilnehmer rechnen?

Nachdem sich das Gericht unter dem Vorsitzenden Richter Michael Neef am ersten Verhandlungstag am 30. September zunächst ausführlich mit Fragen der Zulässigkeit der Klage sowie einzelner Klageanträge auseinandergesetzt hat, geht es nun darum, die Begründetheit des Schadensersatzanspruchs zu prüfen. Das bedeutet, es wird geklärt, ob die Teilnehmer überhaupt Anspruch auf Schadensersatz haben.

„Zu diesem Zeitpunkt ist noch kein Urteil zu erwarten. Es ist mit weiteren Gerichtsterminen zu rechnen“, so Helmut Dreschhoff, Rechtsanwalt bei der BRR Baumeister Rosing Verbraucherkanzlei. „Bereits beim ersten Termin hat das Gericht erkennen lassen, dass es die einzelnen Anspruchsvoraussetzungen sehr genau prüfen wird.“

Die Verbraucherkanzlei Baumeister Rosing vertritt selbst über 1.000 Mandanten im VW-Dieselskandal, sowohl in der Musterfeststellungsklage als auch in Einzelklagen. Die Musterfeststellungsklage eignet sich vor allem für Betroffene ohne Rechtsschutzversicherung, die die Kosten einer Einzelklage nicht selbst tragen möchten. Allerdings kann sich der VW Musterfeststellungsklage kein Verbraucher mehr anschließen. Die Anmeldefrist lief am 29. September ab.

Wer zu den betroffenen Personen gehört und jetzt aktiv werden sollte: Besitzer eines Autos mit VW-Dieselmotor EA189, die einen verpflichtenden Rückruf für ein Software-Update erhalten und bis jetzt noch keine juristischen Schritte eingeleitet haben. Auch Modelle von Skoda, Audi und Seat sind betroffen. Im VW-Dieselskandal droht für alle diese Fälle zum 31.12.2019 die Verjährung. Danach können keine Schadensersatzansprüche mehr geltend gemacht werden. Wer eine Rechtsschutzversicherung hat, vermeidet dabei ein finanzielles Risiko. Für die Prüfung ihres Falls und eine erste kostenlose und unverbindliche Einschätzung können sich Betroffene auf https://anspruch.diesel-gate.com informieren.

Pressekontakt:

markengold PR
Anja Wiebensohn
Tel. 030 21915960
brr@markengold.de

BRR Baumeister Rosing Rechtsanwälte

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