23.05.2019 – 16:50

Sensum

Belfast, Nordirland

Ein Fahrzeuginnenraum, der automatisch auf die Emotionen von Passagieren reagieren kann, wurde letzte Woche bei der Technologiekonferenz Viva in Paris enthüllt. Die Demonstration, die zeigt, wie neue Fahrzeuge „empathisch“ mit ihren Insassen interagieren können, kommt von dem globalen Automobilzulieferer Valeo, der mit dem Startup Sensum zusammenarbeitet, das sich auf „empathische KI“ spezialisiert hat.

Der Fahrzeuginnenraum nimmt die Emotionen von Fahrgästen wahr und reagiert auf unterschiedliche Weise darauf, um eine individuelle „Komfortzone“ zu schaffen. Valeo hat in Zusammenarbeit mit Sensum ein Bordbewertungssystem entwickelt, um wirkungsvoller mit Fahrgästen interagieren und deren Bedürfnisse besser verstehen zu können. Das System berücksichtigt Sicherheit (Überwachung von Anzeichen für Ermüdung und Abgelenktsein) sowie Komfort und Wohlbefinden (Beruhigen und Anregen). Durch die Nutzung verschiedener Sensoren im Fahrzeuginnenraum misst das System von Valeo das physiologische und emotionale Profil jedes Fahrgastes und stellt ihm eine individuelle, multisensorielle Komfortzone zur Verfügung: Licht, Gerüche, Geräusche und Temperaturpräferenzen werden individuell angepasst.

Der Fahrzeuginnenraum verwendet die „empathische KI“-Technologie von Sensum zur Verarbeitung von Daten von Sensoren, die bereits geringfügige physiologische Änderungen bei einem Menschen registrieren. Sensum analysiert diese Änderungen auf Signale für Emotionen und andere kognitive Zustände wie Stress, Ermüdung oder Abgelenktsein. Diese Informationen geben durch die Messung menschlicher Emotionen und der entsprechenden Reaktion Maschinen die Möglichkeit, empathischer mit Menschen zu interagieren. Sensum nutzt seine empathische KI nicht nur als Technologie für Fahrzeuge, sondern auch für Unterhaltungselektronik, Medien und Erlebnisse sowie Leistung und Wohlbefinden.

Da die Kosten für Sensoren und Rechenleistung weiterhin fallen, arbeitet die Automobilindustrie nun daran, emphatische AI in neue Fahrzeuge zu integrieren. Dies könnte zu verschiedenen neuen Funktionen führen. Es könnten Sicherheitsmaßnahmen ausgelöst werden, wenn das Fahrzeug erkennt, dass sich der Fahrer in einem potenziell gefährlichen Zustand befindet, z. B. Trunkenheit, Abgelenktsein oder Ermüdung. Komfort-, Service- und Unterhaltungsfunktionen könnten als Reaktion auf andere Zustände, z. B. Stress, Wut oder Frustration, ausgelöst werden.

Emphatische Technologie für die vernetzte Welt

Sensum ist weltweit führend in der Messung menschlicher Gefühlszustände außerhalb des Labors, im Alltag. Globale Marken betten unsere KI-Algorithmen in ihre Produkte ein, um in Echtzeit ein Verständnis für den Benutzer zu entwickeln und das Erlebnis der Interaktion zwischen Mensch und Maschine zu personalisieren.

www.sensum.co

Das Medien-Kit finden Sie hier: http://bit.ly/Sen_Media

Pressekontakt:

Ben Bland
Chief Operations Officer
Sensum
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