17.05.2019 – 12:26

Forcefield

London

Blockchain-basierte digitale Plattform wird Transaktionen sicher verwalten und gleichzeitig Risiken und Kosten reduzieren

Ein aus führenden Unternehmen für physische Handelsgüter und Finanzinstituten bestehendes Konsortium, unterstützt von Technologiegigant Accenture, gab heute bekannt, dass es Pläne für die Einführung von Forcefield prüfen will. Forcefield ist ein bahnbrechendes Bestandsmanagementsystem, das sich auf die Implementierung von Blockchain, IoT (Internet of Things)-Sensoren und NFC (Near-Field Communication)-Chips konzentriert, um die Post-Trade-Abwicklung von Warengeschäften sicher und effizient zu verwalten.

Zu den Unternehmen, die sich der Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MOU) bereits angeschlossen haben, zählen Accenture, ABN Amro, Anglo American, CMST International, Hartree Partners, ING Bank, Mercuria und OCBC Bank.

„Forcefield wurde von Experten des Markts entwickelt, um gemeinsame Probleme der Branche zielgerecht zu lösen“, erklärte Mark Bradley, der Forcefield im Namen der Mitglieder des Konsortiums koordiniert hat. „Das Produktkonzept repräsentiert die gesamte Lieferkette und hat Beiträge bestehender und kommender Mitglieder des Konsortiums und Nutzer einbezogen“.

Forcefield ist eine innovative digitale Plattform, die Rohstoffe über den gesamten Zyklus der Wertschöpfungskette hinweg verwaltet. Das System stärkt die Sicherung der Eigentumsrechte und die Effizienz der zugehörigen Prozesse, um sowohl Risiken als auch Kosten für den Umgang mit dem realen Bestand zu reduzieren. Forcefield setzt Rückverfolgbarkeit als Tool für nachhaltige Beschaffung ein, das der Lieferkette hilft, Herkunft und Bescheinigungen während des gesamten Produktlebenszyklus zu überwachen. Forcefield soll als globales Werkzeug dienen, das repräsentativ sowohl die Branche als auch global die Konstitution der Konsortiumsmitglieder widerspiegelt, offen ist und alle Marktteilnehmer einbezieht, um die breite Akzeptanz und Einführung zu fördern.

„Wir haben in anderen Bereichen der Rohstoff-Industrie erlebt, wie eindrucksvoll es ist, wenn Marktteilnehmer innovative Technologien einsetzen, um unnötige Kosten durch Reibungsverluste und Ineffizienz zu vermeiden“, sagte Marco Dunand, Mitgründer und CEO von Mercuria. „Forcefields Fokus auf die Sicherung des Bestands sollte das Branchenwachstum zum Nutzen aller in der Wertschöpfungskette fördern können, und gleichzeitig eine Plattform für hochrangige Branchenakteure bieten, um die wichtigen Punkte Umwelt, Soziales und Governance voranzutreiben“.

Forcefield, das seit 12 Monaten als eigenständiges Produkt finanziert und entwickelt wird, durchläuft derzeit erfolgreich die Proof-of-Concept-Phase mit Accenture als technischem Anbieter. Nach mehreren Entwicklungszyklen hat Forcefield sich nun als eigenständiges Unternehmen herausgebildet, um die Bereitstellung der Plattform abzuschließen und als Dienstprogramm im Markt zu agieren. Das System wird sich zunächst auf veredelte Metalle konzentrieren, aber die Funktionalität auf andere trockene Massengüter ausdehnen.

Pressekontakt:

Phil Newland
phil.newland@qorvis.com

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