24.09.2020 – 16:52

EthikBank

Eisenberg (ots)

Zum dritten Mal teilgenommen, zum dritten Mal ganz vorn dabei – das ist das bisherige Resümee des Abschneidens der EthikBank beim „Fair Finance Guide Deutschland“. Mit 94 von 100 möglichen Punkten bestätigt das Ranking auch in diesem Jahr, dass die Alternativbank besonders nachhaltig und fair mit dem Geld ihrer Kundinnen und Kunden wirtschaftet. Die Nichtregierungsorganisation Facing Finance untersuchte in diesem Jahr gemeinsam mit dem Portal Rank a Bank, der Stiftung Südwind sowie der „Verbraucherzentrale Bremen“ insgesamt 16 Kreditinstitute. Die EthikBank landete in der abschließenden Rangliste auf dem zweiten Platz und zählt damit hierzulande weiterhin zu den Vorreitern im Bereich des nachhaltigen Bankgeschäfts.

„Für uns ist der Fair Finance Guide ein wichtiger Gradmesser unserer Arbeit, schließlich belegt er, dass wir die hohen Ansprüche, die wir uns durch die sozial-ökologischen Grundsätze selbst auferlegt haben, in der täglichen Arbeit auch tatsächlich erfüllen“, sagt Katrin Spindler, Vorstandsmitglied der EthikBank. „Das lassen wir zwar regelmäßig von unabhängigen Institutionen überprüfen, aber ein solches Ranking liefert zusätzliche Bestätigung sowie möglicherweise den einen oder anderen Impuls für die Unternehmensentwicklung. Und natürlich freuen wir uns, wenn so ein öffentlichkeitswirksames Ranking den Fokus einmal mehr auf Alternativbanken lenkt, die wirklich fair wirtschaften und nicht nur aus Marketinggründen darüber sprechen.“

So erreichte die EthikBank im aktuellen Ranking beispielsweise die volle Punktzahl in den Bereichen Naturschutz, Berücksichtigung von Menschen- und Arbeitnehmerrechten, den konsequenten Ausschluss von Investitionen in Militärwaffen und in fossile Energieträger sowie für die Förderung erneuerbarer Energien.

Der Vorstandsvorsitzende der EthikBank Klaus Euler, weist bei dieser Gelegenheit aber darauf hin, dass wir ein auf die menschliche Zukunft ausgerichtetes faireres und nachhaltigeres Wirtschafts- und Finanzsystem benötigen, das nicht auf bedingungsloses Wachstum setzt und Großkonzerne strukurell begünstigt. „Angesichts des Klimawandels, dessen Folgen wir aktuell etwa mit den Waldbränden an der amerikanischen Westküste oder auch während der langanhaltenden Trockenheit hierzulande erleben können, angesichts zunehmender sozialer Ungleichheit, die eine Gefahr für Demokratien weltweit darstellt, angesichts politischer Konflikte in verschiedenen Regionen der Erde, die durch die Konkurrenz um Ressourcen hervorgerufen werden, wird es endlich Zeit, sich von der immer währenden Steigerungslogik abzuwenden und unternehmerischen Erfolg stärker mit ökologischen und sozialen Zielsetzungen zu verbinden.“ bekräftigt Klaus Euler. So sehr er sich über das Abschneiden der EthikBank im „Fair Finance Guide“ freue, so sehr bedauere er, dass es ein solches Ranking überhaupt brauche. Mehr Informationen unter: www.fairfinanceguide.de

Über die EthikBank

Die EthikBank investiert das Geld ihrer Kunden auf Basis strenger ethisch-ökologischer Anlagekriterien. Dabei legt sie den Prozess des Ethik-Research im Internet (Ethik-Kompass) bis ins Detail offen. Dieser mündet in Positiv- und Negativlisten für Staaten und Unternehmen. Noch mehr Transparenz leistet die EthikBank in ihrer „gläsernen“ Bank. Dort ist jeder einzelne Kundenkredit, jedes Wertpapier und jede Beteiligung veröffentlicht.

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