22.05.2019 – 10:51

BDI Bundesverband der Deutschen Industrie

Berlin (ots)

Zum Beschluss des Forschungszulagen-Gesetzes im Bundeskabinett äußert sich BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang: „Industrie sieht noch Verbesserungsbedarf“

   - "Deutschland hat sich mehr als 40 Jahre Diskussion über die 
     steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung erlaubt, 
     während sie in fast allen OECD-Staaten längst Realität ist. Das 
     ist ein Luxus, den wir uns hierzulande nicht allzu oft leisten 
     sollten. 
   - Der BDI sieht Verbesserungsbedarf am Entwurf. Die Kosten für 
     Auftragsforschung sollten dem Auftraggeber zugeordnet werden, 
     weil vor allem kleine und mittlere Unternehmen ohne eigene 
     Forschungs- und Entwicklungskapazitäten von der Förderung 
     profitieren sollten. Langfristig muss das Fördervolumen wachsen,
     damit größere Anreize und stärkere gesamtwirtschaftliche Effekte
     entstehen. 
   - Das Antragsverfahren muss einfacher und kostengünstiger 
     gestaltet werden. Im Vorschlag zur Vermeidung von 
     Doppelförderung müssen steuerlich begünstigte Aufwendungen für 
     Forschung und Entwicklung sowie öffentlich geförderte 
     Aktivitäten von Forschung und Entwicklung deutlicher voneinander
     getrennt werden. So lässt sich Doppelförderung vermeiden." 

Die Stellungnahme der acht Verbände finden Sie hier.

https://bdi.eu/publikation/news/forschungszulagengesetz/

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