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BDI zu öffentlichem Country-by-Country-Reporting: Kein Grund für eine Zustimmung auf EU-Ebene

13.09.2019 – 14:18

BDI Bundesverband der Deutschen Industrie

Berlin (ots)

Anlässlich der Verständigung der SPD-Finanzminister für ein öffentliches „Country-by-Country-Reporting“ innerhalb der Europäischen Union äußert sich BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang: „Kein Grund für eine Zustimmung auf EU-Ebene“

   - "Es gibt keinen Grund, nun doch dem öffentlichen 
     Country-by-Country-Reporting auf EU-Ebene zuzustimmen. 
   - Die deutschen Unternehmen sind bereits gegenüber den 
     EU-Steuerbehörden vollständig transparent und geben den Behörden
     Zugang zu ihren Daten. Hierüber besteht eine Vereinbarung auf 
     OECD-Ebene, an die sich einige Drittländer jedoch nicht halten. 
   - Wenn alle Daten sowieso schon öffentlich sind, entfällt der 
     Druck auf Drittstaaten, ihre Daten offenzulegen. 
   - Eine öffentliche Berichterstattungspflicht verstößt gegen das 
     deutsche Steuergeheimnis. Insbesondere gegenüber Mitbewerbern 
     aus Drittländern sind deutsche Unternehmen damit deutlich 
     benachteiligt. 
   - Dies gilt besonders für familiengeführte Unternehmen, deren 
     Strukturen besonders schützenswert sind, um im internationalen 
     Wettbewerb mithalten zu können." 

Pressekontakt:

BDI Bundesverband der Dt. Industrie
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Breite Straße 29
10178 Berlin
Tel.: 030 20 28 1450
Fax: 030 20 28 2450
Email: Presse-Team@bdi.eu
Internet: http://www.bdi.eu

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