05.10.2020 – 11:00

LfA Förderbank Bayern

München (ots)

- In 6 Monaten rund 6.000 Kredite und Bürgschaften im Rahmen von Corona-Hilfen zugesagt
- Kleine und mittelständische Betriebe profitieren von spezieller bayerischer Förderung
- Bayerische Wirtschaft insgesamt mit 2 Milliarden Euro gefördert 

Die LfA Förderbank Bayern hat in den ersten 6 Monaten der Corona-Pandemie mehr als 5.900 Kredite als Corona-Hilfen vergeben. Das bis Mitte September zugesagte Kreditvolumen in den Sonderprogrammen LfA-Schnellkredit, Corona-Schutzschirm-Kredit und Corona-Kredit – Gemeinnützige sowie den optimierten Programmen Universalkredit und Akutkredit beträgt insgesamt mehr als 660 Millionen Euro. Von den Vorteilen der durch den Freistaat Bayern ermöglichten eigenen bayerischen Förderprogramme profitierten insbesondere kleine und mittelständische Betriebe. Alleine mit dem LfA-Schnellkredit hat die LfA fast 4.200 Klein- und Kleinstbetriebe mit bis zu 10 Beschäftigten gefördert. Zudem wurden rund 65 LfA- und Staatsbürgschaften mit einem Bürgschaftsbetrag von mehr als 485 Millionen Euro sowie rund 4.700 Tilgungsaussetzungen bei bestehenden Krediten im Gesamtvolumen von über 72 Millionen Euro bewilligt. Die LfA hat damit über 1,2 Milliarden Euro an Corona-Hilfen für den Wirtschaftsstandort Bayern zugesagt.

Zusammen mit ihren Standardkrediten hat die LfA die bayerische Wirtschaft von Mitte März bis Mitte September 2020 mit Darlehen in Höhe von fast 2 Milliarden Euro unterstützt. Dies ist ein Zuwachs von über 56 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Insgesamt profitierten rund 7.800 mittelständische Unternehmen und Kommunen von dem Angebot.

Über die BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbH und die Bayern Kapital GmbH – beides Unternehmen aus der LfA Gruppe – stellt die LfA den bayerischen Gründern und Unternehmern zur Stärkung ihrer Kapitalbasis überdies Eigenkapitalangebote, etwa den Startup Shield Bayern, den Eigenkapitalschild Mittelstand Bayern oder den Wachstumsfonds Bayern, zur Verfügung.

„Die Finanzierungshilfen der LfA sind wichtige Bausteine der bayerischen Stabilisierungsstrategie. Mit diesen Finanzierungsinstrumenten unterstützen wir die mittelständischen Unternehmen schnell und verlässlich in der Coronakrise. So sichern wir den Fortbestand vieler Betriebe und erhalten zahlreiche Arbeitsplätze. Viele Betriebe wollen heraus aus der Krise und investieren in die Zukunft. Wir richten unsere finanziellen Hilfen sowie Förder- und Beratungsangebote daher nicht nur auf die akute Krisenbewältigung aus, sondern unterstützen den Mittelstand auch gezielt dabei, die Chancen von innovativen Technologien und Digitalisierung zu ergreifen“, sagt Bayerns Wirtschaftsminister und LfA-Verwaltungsratsvorsitzender Hubert Aiwanger.

LfA-Vorstandsvorsitzender Dr. Otto Beierl ergänzt: „Unsere Finanzierungshilfen zur Bewältigung der Coronakrise sind beim bayerischen Mittelstand gefragt. Der LfA-Schnellkredit mit 100 prozentiger Risikoentlastung ist ein einfaches und wirksames Kreditprodukt speziell für kleine Betriebe. Durch die Ausweitung und Vereinfachung unserer Risikoentlastungen, mit dem Corona-Schutzschirm-Kredit, dem Corona-Kredit – Gemeinnützige, den Optimierungen bei Universalkredit und Akutkredit sowie unkomplizierten Tilgungsaussetzungen haben wir zudem unser Instrumentarium zur Unterstützung auch der größeren Betriebe deutlich erweitert. Für Zukunftsinvestitionen stehen den Unternehmen unsere umfassende Gründungs- und Wachstumsförderung und die attraktiven Finanzierungsangebote für Energieeffizienz, Umwelt- und Klimaschutz sowie Innovation und Digitalisierung zur Verfügung.“

Die LfA ist seit 1951 die staatliche Spezialbank zur Förderung des Mittelstands in Bayern. Die Förderkredite werden grundsätzlich bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese ausgereicht. Um den Wirtschaftsstandort Bayern zu stärken, unterstützt die LfA auch Infrastrukturvorhaben. Informationen zu den Finanzierungsmöglichkeiten bietet die LfA-Förderberatung: Telefon 089 / 21 24 – 10 00, www.lfa.de

Pressekontakt:

Pressesprecher: Markus Wöhnl
Tel. +49 89 / 21 24 – 22 26
presse@lfa.de

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