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Wirecard mit Kurskapriolen oder BASF mit Konjunktursorgen: Diese DAX-Aktie ist jetzt attraktiver!

Die Aktien von Wirecard (WKN: 747206) und BASF (WKN: BASF11) erleben momentan beide nicht ihre besten Zeiten. Seit vielen Monaten wird das Papier von BASF in einen Sog aus Konjunktur- und Handelskonfliktsorgen hineingezogen. Wobei sich der DAX-Chemieriese in den letzten Handelstagen wieder ein wenig erholen konnte.

Für den DAX-Zahlungsdienstleister beginnt hingegen ein weiteres schwieriges Kapitel im Kontext der Financial Times. Wieder einmal schüren Berichte über Unregelmäßigkeiten die Sorgen der Investoren. Das hat insbesondere in den vergangenen Tagen zu einem ordentlichen Durcheinander geführt.

Doch welche dieser beiden Aktien ist momentan interessanter beziehungsweise bietet die besseren Turnaround-Optionen? Und welche eignet sich eher für welchen Investorentyp? Spannende Fragen, die nach einer Foolishen Antwort gieren.

Wirecard: Chance und Risiko sehr hoch!

Die Aktie von Wirecard bietet momentan eine ziemlich spannende Ausgangslage. Einerseits ist das Risiko hier gegenwärtig natürlich relativ hoch. Sollte die Financial Times mit ihren kritischen Berichten recht behalten, würde der innovative Zahlungsdienstleister gleich von heute auf morgen ein Glaubwürdigkeitsproblem bekommen. Das dürfte mit Sicherheit zu noch gewaltigeren Kurskapriolen führen, die das gegenwärtige hohe Bewertungsmaß aus dem DAX-Konzern prügeln würden. Immerhin wird die Wirecard-Aktie gegenwärtig noch immer mit dem 6-Fachen der jährlichen Umsätze bewertet.

Nichtsdestoweniger sollten Investoren hier nicht vergessen, dass sich Wirecard bislang noch nichts hat zu Schulden kommen lassen. Jede Anschuldigung konnte nicht bewiesen, sondern vom Management unterdessen mit Testaten oder Ermittlungsergebnissen widerlegt werden. Die Financial Times hingegen hat nun einen neuen Nebenkriegsschauplatz eröffnet. Möglicherweise, weil das Singapur-Geschäft einfach abgegrast gewesen ist und es hier keine weiteren Indizien gegeben hat, die in einen anderen Kontext gerückt werden können.

Das führt unterm Strich dazu, dass hier, wie gesagt, die Chance sehr hoch ist. Wirecard hat kürzlich nämlich mit der heftig nach oben korrigierten Prognose gezeigt, wohin die Reise langfristig gehen kann. Sollte dieses Kapitel daher erneut wieder ad acta gelegt werden können, ist die aktuelle Bewertung angesichts der langfristigen Möglichkeiten durchaus preiswert. Das spricht hier momentan gewissermaßen für eine Alles-oder-Nichts-Chance, bei der jeder Investor sich selbst ausmalen kann, ob die Chancen oder Risiken hier überwiegen.

BASF: Die spannende Frage nach der aktuellen Bewertung

BASF ist hingegen momentan etwas gemütlicher. Oder man könnte beinahe sagen: konservativer, sofern das für einen zyklischen DAX-Chemieriesen überhaupt möglich ist. Jedenfalls handelt es sich hierbei um ein etabliertes und historisch bereits lange gewachsenes Unternehmen, das definitiv ebenfalls seine Chancen und Risiken für die Investorenschar bereithält.

Momentan halten insbesondere der Handelskonflikt und konjunkturelle Aspekte die Ludwigshafener in Schach. Das hat bereits zu einigen kurzzeitigen Einschränkungen im operativen Verlauf geführt, was sich unterm Strich insbesondere in niedrigeren Gewinnen niederschlägt. Dennoch ist das für eine zyklische Aktie relativ normal und auf schwächere Perioden werden auch wieder stärkere folgen. Zumindest irgendwann.

Die spannende Frage im Kontext der BASF-Aktie dürfte daher aktuell sein, ob die Bewertung gegenwärtig preiswert ist oder eben nicht, wobei auch hier die Aussichten natürlich eine Rolle spielen. Jedenfalls wird die Aktie gegenwärtig bei einem 2018er-Gewinn je Aktie in Höhe von 5,12 Euro und einem derzeitigen Kursniveau von 66,31 Euro (18.10.2019, maßgeblich für alle Kurse) gehandelt, was einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,95 entsprechen würde. Bei einer zuletzt ausgeschütteten Dividende in Höhe von 3,20 Euro käme der DAX-Konzern zudem auf eine Dividendenrendite in Höhe von 4,82 %. Durchaus ein paar spannende Zahlen, die im Kontext der Bewertung gedeutet werden wollen.

Was willst du erzielen?

Die Frage, ob BASF oder Wirecard spannender ist, lässt sich daher pauschal gar nicht so beantworten. Wirecard ist, wie gesagt, chancen- und risikoreicher. BASF hingegen eher defensiver, dividendenstärker und dadurch eine eher konservative Wahl für langfristig orientierte Investoren. Es hängt daher letztlich davon ab, was du eigentlich möchtest, wenn du dich für eine dieser Aktien entscheidest. Oder auch für beide oder keine.

Die grundlegenden Chancen und Risiken und einige Bewertungsaspekte liegen nun jedoch auf der Hand. Nun liegt es an dir, deine eigenen Rückschlüsse hieraus zu ziehen.

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Vincent besitzt Aktien von BASF und Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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Author: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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