Eine Million Euro kann für viele Investoren grundsätzlich ein attraktives, langfristiges Ziel sein. Mithilfe eines solchen Betrags kann man durchaus finanziell freier leben oder aber einen sehr bequemen Ruhestand aus eigenen Mitteln bestreiten. Allerdings sollte man sich als Investor natürlich fragen, weshalb man genau diesen Betrag anstrebt.

Die gute Nachricht an dieser Stelle ist jedoch, dass man dieses Ziel als durchschnittlicher Investor erreichen kann. Na klar, es wird einiges an Disziplin, Durchhaltevermögen und so manches Mal auch Nerven benötigen. Jedoch ist die magische Eins mit den sechs Nullen im Endeffekt ein Ziel, das man erreichen kann.

Ja, man benötigt sogar über einen Zeitraum von 30 Jahren bei einer marktüblichen, jedoch sogar geringen Rendite von 7 % pro Jahr lediglich einen Bruchteil dessen, um diese Marke zu durchstoßen. Lass uns das im Folgenden einmal durchexerzieren und schauen, warum ausgerechnet 131.367 beziehungsweise 305.989 Euro dabei relevante Zahlen sind.

Die Millionärsmacher im Überblick

Doch bevor wir starten, hier ein Blick auf einige Prämissen. Der Zeitraum ist mit 30 Jahren fix, die Rendite mit 7 % entspricht in etwa einer unterdurchschnittlichen marktüblichen Modellrechnung. Die Million hingegen sind Bruttowerte, ohne Berücksichtigung von Steuern und Gebühren, natürlich. So wie im Endeffekt in den meisten Rechnungen, die grob derartige Zahlenbeispiele skizzieren.

Wer jedenfalls die eine Million anstrebt, kann demnach grundsätzlich 131.367 Euro auf einen Streich am Anfang investieren und würde dieses Ziel unter diesen Prämissen innerhalb von lediglich 30 Jahren erreichen. Ein wirklich bemerkenswertes Zahlenbeispiel, bei dem innerhalb von 30 Jahren der gewaltige Renditebeitrag von fast 870.000 Euro zu den eigenen Investitionen hinzukäme. Man selbst hätte lediglich einen Bruchteil einmalig investieren müssen.

Zugegeben, die allermeisten werden jedoch nicht mal eben 131.400 Euro Pi mal Daumen herumliegen haben und dieses Geld investieren können. Vor allem nicht, wenn sie den Betrag über drei Jahrzehnte festlegen wollen, was grundsätzlich dafür sprechen könnte, dass man noch relativ jung ist. In diesem Fall ist die Sparplanvariante möglicherweise die bessere Option.

Hierbei wird man allerdings einen Betrag von insgesamt 305.989 Euro innerhalb eines Zeitraums von 30 Jahren in monatlichen Intervallen zu je 849,97 Euro investieren müssen, um bei einer durchschnittlichen Rendite dieser eben 7 % pro Jahr die Eins mit den sechs Nullen zu knacken. Das könnte gewiss ein ambitioniertes, jedoch ebenfalls noch immer mögliches Vorhaben sein. Zumindest, wenn man sehr eisern spart.

Es gibt eine Meta-Ebene hinter diesen Zahlen

Wie gesagt, im Endeffekt ist es beeindruckend zu sehen, dass über einen Zeitraum von 30 Jahren lediglich rund 132.000 beziehungsweise 306.000 Euro ausreichend wären, um die Millionenmarke zu durchstoßen. Unterm Strich offenbaren beide Rechenbeispiele, dass bloß ein Bruchteil notwendig sein wird, um dieses Ziel zu erreichen.

Jedoch offenbart die Differenz dieser beiden Zahlen ebenfalls eine wichtige Erkenntnis: Je mehr man bereits frühzeitig investiert und je länger man das jeweilige Geld sich verzinsen lässt, desto weniger benötigt man an eigenem Einsatz, um ein gigantisches Vermögen aufzubauen. Die Differenz zwischen der Sparplan- und der Einmal-Investition-Variante beträgt dabei rund 174.000 Euro alleine in unserem Rechenbeispiel, was ein gewaltiger Unterschied ist.

Früh mit viel Einsatz anzufangen kann sich daher beim Ziel der Million oder auch bei jedem anderen Vermögensaufbau lohnen. Eben weil das jeweilige Geld genügend und viel Zeit besitzt, lange zu arbeiten und sich zu verzinsen und zu verzinseszinsen.

Was sind deine Erkenntnisse?

Die spannende Frage ist nun natürlich, was du von diesen Rechenbeispielen mitnehmen möchtest. Einerseits, womöglich, dass es für dich möglich ist, Millionär zu werden. Andererseits jedoch auch, hoffentlich, dass ein früher Einstieg mit viel Vermögen viel bewirken kann.

Zu guter Letzt können jedoch auch Mischformen möglich sein. Es müssen ja schließlich keine 132.000 Euro jetzt sein, sondern auch ein kleinerer Betrag, der mit regelmäßigen Sparplänen weiter aufgestockt wird. Versuche nur, Zeit und Mittel bestmöglich einzusetzen, um langfristig das meiste herauszuholen.

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Author: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst