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Shortseller-Attacke! Aurelius-Aktie bricht nach Manipulationsvorwurf ein!

In der vergangenen Woche sind die Aktien von Aurelius (WKN: A0JK2A) stark abgestürzt und durchbrachen zeitweise sogar die 30-Euro-Marke mit einem Tief von 29,34 Euro je Anteil – was in etwa einem Einsturz um 18 % gleichkommt, wenn man es dem Schlusskurs vom Vortag gegenüberstellt (35,88 Euro je Aktie).

Das Handelsvolumen war am Tag des Einbruchs, dem 30.01.2020, etwa 30-mal so hoch wie am Vortag. Zum Ende des Tages erholte sich die Aktie etwas und schloss bei 32,54 Euro je Anteil (maßgeblich für alle Berechnungen) – immer noch etwa 9 % weniger als am Vortag.

Ehrlich gesagt hat mich dieser starke Abverkauf überrascht, denn ich bin nach wie vor von der fundamentalen Stärke von Aurelius überzeugt. Erst kürzlich konnte durch den Verkauf der GHOTEL-Gruppe ein ordentlicher Verkaufscoup gelandet werden und auch die Akquisitionen im letzten Jahr klingen für die Zukunft erfolgversprechend. Woran könnte dieser massive Kurssturz also gelegen haben?

Eine gezielte Short-Attacke?

Nach etwas Recherche konnte die vermeintliche Ursache ausfindig gemacht werden: eine mögliche gezielte Short-Attacke von einem Researchhaus namens „Ontake Research“. In dem von Ontake Research veröffentlichten Bericht wird dem Aurelius-Management vorgeworfen, die Firmenwerte seiner Beteiligungen künstlich aufzublasen, um somit überhöhte Managementvergütungen zu rechtfertigen und diese entsprechend auszuzahlen.

Ein Besuch der Homepage des sogenannten Researchhauses wirkt auf den ersten Blick wenig vertrauenerweckend. Es ist eine sehr einfach gehaltene WordPress-Seite mit lediglich einem Artikel (dem Aurelius-Artikel). Außerdem ist kein Impressum zu finden, kein Firmensitz und auch kein Verantwortlicher. Es ist lediglich eine E-Mail zum Kontaktangeben.

Aurelius selbst hat noch am gleichen Tag eine kurze Pressemitteilung veröffentlicht, indem die erhobenen Anschuldigungen vehement abgestritten werden und dem Researchhaus unterstellt wird, bewusst zu versuchen, den Aktienkurs zu manipulieren und somit Gewinne mit Leerverkäufen zu erzielen. Vor der Veröffentlichung des Berichts sei ebenso kein Kontakt zu Aurelius aufgenommen worden.

Eine günstige Gelegenheit

Als Aurelius-Aktionär bin ich gespannt auf die angekündigte Widerlegung des Berichts, glaube aber auch, dass durch den Bericht versucht wurde, bewusst Geld durch Leerverkäufe zu verdienen – zu unseriös wirkt das Auftreten des Researchhauses.

Für unternehmensorientierte, langfristig denkende Investoren eröffnet sich hingegen eine interessante Möglichkeit, die Aktien von Aurelius zu einem vergleichsweise sehr günstigen Kursniveau einzusammeln. Auf Basis des zuletzt veröffentlichten NAVs (Net-Asset-Value) je Aktie ergibt sich ein momentanes Kurs-NAV-Verhältnis von 0,80 – definitiv ein attraktiver Wert.

Zudem übernimmt Aurelius weiterhin interessante Unternehmen und konnte mit den Verkäufen von Solidus Solutions und der GHOTEL-Gruppe gleich zweimal in kurzer Zeit ordentliche Gewinne einfahren.

Die Dividende

Aurelius zahlt in der Regel eine Basisdividende in Höhe von 1,50 Euro je Aktie – bereits auf Basis dieses Wertes ergibt sich eine Dividendenrendite in Höhe von 4,61 %. Um die Basisdividende jährlich konstant zu halten, werden sogar jedes Jahr Rückstellungen vorgenommen.

Das bringt uns zum zweiten Punkt der Dividendenpolitik von Aurelius: der Partizipationsdividende. Wenn nach Rückstellungen und Berücksichtigung der Basisdividende immer noch überschüssige Gewinne vorhanden sind, wird zusätzlich zur Basisdividende eine Partizipationsdividende ausgeschüttet.

Für das Geschäftsjahr 2018 waren das ebenfalls 1,50 Euro je Aktie, wodurch insgesamt eine Ausschüttung in Höhe von 3 Euro je Anteil an die Aktionäre vorgenommen worden ist. Sollte die Dividende für das Geschäftsjahr 2019 erneut auf gleichem Niveau ausfallen, würde das eine saftige Dividendenrendite von 9,22 % bedeuten – wow!

Foolishes Fazit

Solche Short-Attacken sind zweifelsfrei für Aktionäre ärgerlich, allerdings ergeben sich dadurch für langfristig denkende Investoren attraktive Einstiegsgelegenheiten. Vor allem im Hinblick auf die operative Stärke und die attraktive Dividendenpolitik könnte Aurelius insbesondere jetzt einen näheren Blick Wert sein. Natürlich nur dann, wenn man davon überzeugt ist, dass nichts an den erhobenen Vorwürfen dran ist. Ich für meinen Teil denke pro Aurelius.

Kanadas Antwort auf Amazon.com!

… und warum es vielleicht unsere zweite Chance ist, ein echtes E-Commerce-Vermögen aufzubauen. Das smarte Geld investiert bereits in eine Firma aus Ontario, die noch deutlich unter dem Radar der Masse fliegt: 3 der cleversten (und erfolgreichsten!) Investoren, die wir kennen, sagen: Diese besonderen Aktien jetzt zu kaufen ist so wie eine Zeitreise zurück ins Jahr 1997, um bei Amazon-Aktien einzusteigen — bevor diese um 47.000 % explodiert sind und ganz normale Anleger reicher gemacht haben als in ihren kühnsten Träumen. Fordere den Spezialreport mit allen Details hier an.

Caio Reimertshofer besitzt Aktien von Aurelius. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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Author: Caio Reimertshofer, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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