Gibt es in Zeiten des Coronavirus eigentlich Gewinner? Ja, natürlich: Einige recht offensichtliche sogar. Neben der Telemedizin sind es beispielsweise Digitalisierer von Geschäftsmodellen, die jetzt Aufwind haben.

Aber auch in anderen Segmenten kann es noch immer starke Geschäftsmodell mit intakten Wachstumstrends geben. So wie beispielsweise im Gesundheitsbereich oder im E-Commerce.

Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf die Aktien von Novo Nordisk (WKN: A1XA8R), Fresenius (WKN: 578560) und Mercadolibre (WKN: A0MYNP), die allesamt mit ihrem Zahlenwerk gezeigt haben, dass sie über eine operative Stärke verfügen. Sowie darauf, was es hier möglicherweise sonst noch zu wissen gibt.

1. Novo Nordisk: Der Hoffnungsträger startet durch!

Eine erste Aktie, die insgesamt ein starkes Zahlenwerk präsentiert hat, ist die von Novo Nordisk. Der dänische Diabetes-Spezialist konnte seine Umsätze um 14 % auf 33,87 Mrd. Dänische Kronen steigern. Das operative Ergebnis kletterte hingegen um 12 % auf 16,3 Mrd. Dänische Kronen, netto blieben unterm Strich 11,87 Mrd. Dänische Kronen übrig. Ein Plus von 14 %, wobei all das auf währungsbereinigter Basis gilt.

Damit zeigt Novo Nordisk sehr deutlich: Das Geschäftsmodell im Bereich der Diabetesversorgung ist krisenresistent, wohl auch, weil Diabetes keine Coronapause kennt. Novo Nordisk kann dabei zudem mit vielen starken Präparaten wie Ozempic aufwarten, die ihr Blockbusterpotenzial unterstreichen. Sowie mit neuen Hoffnungsträgern wie Rybelsus, einer oralen Diabetes-Typ-II-Variante, die ein starkes Wachstum verspricht. Im US-Markt hat das Mittel bereits einen Marktanteil von über 8 %, in der EU beginnt jetzt die Vermarktung. Vielversprechende Ansätze daher.

All das dürfte zu weiterem Wachstum führen, vermutlich auch bei der Dividende. Die Aktie von Novo Nordisk ist schließlich ein angehender Dividendenaristokrat und dürfte es bei einem solchen Zahlenwerk vermutlich auch bleiben.

2. Fresenius: Mission Wachstum in Coronazeiten

Eine zweite Aktie, die mit ihrem Zahlenwerk regelrecht begeistern konnte, ist die von DAX-Dividendenaristokrat Fresenius. Der Gesundheitskonzern konnte dabei die Umsätze im ersten Quartal währungsbereinigt um 7 % auf 9,1 Mrd. Euro steigern. Das Konzernergebnis kletterte hingegen moderat um 1 % auf 465 Mio. Euro. Grundsätzlich ein leichtes, jedoch solides Wachstum für Fresenius.

Damit zeigt der Gesundheitskonzern: Ein Zurückfinden in die Wachstumsspur scheint möglich. Nach Jahren der Stagnation ist es ausgerechnet in Zeiten des Coronavirus, wo der Dividendenaristokrat seine defensive Klasse zeigt. Zudem gehen die mittelfristigen Prognosen noch immer von einem soliden Ergebniswachstum aus. Sogar ein mittleres einstelliges Wachstum soll in den kommenden Jahren möglich sein.

Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von ca. 12 und einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von deutlich unter 1 ist die Aktie gegenwärtig noch immer preiswert bewertet. Sollte sich der Wachstumskurs des Dividendenaristokraten fortsetzen, so dürften die Anteilsscheine noch immer interessant sein.

3. Mercadolibre: Corona? Egal, deutlich zweistelliges Wachstum!

Regelrecht gefetzt hat zu guter Letzt außerdem noch das Wachstum von Mercadolibre. Der lateinamerikanische E-Commerce-Akteur und Payment-Dienstleister konnte dabei in den ersten drei Monaten dieses Geschäftsjahres die Umsätze um 70,5 % auf 652,1 Mio. US-Dollar steigern. Das Gross Merchandise Volume im E-Commerce legte um 34,2 % auf 3,4 Mrd. US-Dollar zu. Wieder einmal war es außerdem MercadoPago, der Zahlungsdienstleister, der mit einem Anstieg des Payment Volume auf 8,1 Mrd. US-Dollar die Investoren verzückte. Ein Plus übrigens von 82,2 % im Jahresvergleich.

Mercadolibre festigt damit nicht bloß seine Präsenz und seinen Netzwerkeffekt und somit den Wettbewerbsvorteil im lateinamerikanischen Raum. Nein, das Unternehmen zeigt immer mehr, dass es von mehr als einem Megatrend profitiert: Neben dem E-Commerce eben auch dem Bereich der Zahlungsdienstleistungen.

Zudem gab es zur Mitte des Monats März sogar kleinere Einschränkungen aufgrund des Corona-Ausbruchs. Dadurch nahm das Handelsvolumen kurzzeitig während sechs Tagen sogar ab. Sprich, ohne diesen Effekt hätte das Wachstum sogar noch höher gelegen. Die Aktie von Mercadolibre ist und bleibt daher eine spannende Wachstumschance.

Es gibt eindeutig starke Performer!

Wie wir unschwer erkennen können, gibt es selbst in Zeiten des Coronavirus starke Performer. Operativ starke Geschäftsmodelle sind dabei weniger in Gefahr. Genauso wie diejenigen, die stabilen Megatrends folgen. Die Aktien von Novo Nordisk, Fresenius und Mercadolibre gehören dazu. Möglicherweise sind sie noch immer einen näheren Blick wert.

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Vincent besitzt Aktien von Fresenius, Mercadolibre und Novo Nordisk. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von MercadoLibre und empfiehlt Fresenius und Novo Nordisk.

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Author: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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