Willst du in ETFs investieren? Falls ja, hast du einen wirklich tollen Weg gefunden, um grundsätzlich ein Vermögen aufzubauen. Insbesondere mit kostengünstigen passiven Indexfonds wirst du über viele Jahre, idealerweise Jahrzehnte hinweg eine marktübliche Rendite erzielen können. Das umfasst zwar einige Auf und Abs, jedoch historisch gesehen eine solide Performance.

Trotzdem gilt es darauf zu achten, dass du die richtigen Weichen stellst. Werfen wir in diesem Sinne einen Blick auf essenzielle Fehler, die du besser nicht machen solltest, damit du langfristig solide Renditen erzielen kannst.

1. ETFs: Weiche nicht vom Querschnitt ab!

Einen ersten Fehler, den man spielend einfach begehen kann, ist, von einem marktbreiten Querschnitt abzuweichen. Das kann beispielsweise passieren, wenn man in eine Auswahl eines Index investiert. Beispielsweise bloß auf Dividendenaktien. Oder auch auf Themen, die zwar eine bessere Rendite ermöglichen können, aber auch eine schlechtere.

Allerdings ist das nicht alles: Als Foolisher passiver Investor sollte man außerdem darauf achten, dass der Index, in den man investiert, auch wirklich eine marktbreite Variante darstellt. Das heißt, die Diversifikation sollte möglichst breit und nicht zu stark konzentriert sein. Sowohl was einzelne Aktien angeht, als auch verschiedene Segmente.

Diversifikation und ein marktbreiter Ansatz sind zwei wichtige Faktoren, um eine marktübliche durchschnittliche Rendite ergattern zu können. Wenn das dein Ziel bei ETFs ist, so solltest du tunlichst darauf achten, auch auf einen solchen Querschnitt zu setzen.

2. Dividenden-ETFs

Ein zweiter Fehler können außerdem Dividenden-ETFs sein. Sicher, es mag in mancherlei Hinsicht spannend sein, auf viele starke Ausschütter zu setzen. Wer als passiver Investor einen solchen möglichst diversifizierten und auf Qualität achtenden Querschnitt findet, kann auch damit solide Renditen generieren. Allerdings gibt es bei Dividenden-ETFs viele Passivfonds, die Risiken besitzen.

So ist ein prägendes Kriterium vieler Dividenden-ETFs beispielsweise die Dividendenrendite. Natürlich ist auch das eine Kennzahl, die auf eine günstige Bewertung schließen lässt. Allerdings ist es leider teilweise die Realität, dass Aktien mit hohen Dividendenrenditen Probleme haben. Sowie dass sie manchmal die Dividende kürzen, was zu einer insgesamt durchwachsenen Performance führt.

Auf einen ETF zu setzen, weil die Dividende stimmt, könnte daher ein fataler Ansatz sein. Nicht nur, dass man auch hier vom Querschnitt abweicht. Nein, sondern häufig sind solche Passivfonds auch Renditebremsen.

3. Hohe Gebühren, geringes Volumen

Zu guter Letzt sollte man bei ETFs auch darauf achten, dass die Gebühren gering sind. Wer hohe Gebühren zahlt, der mindert seine Rendite. Letztlich ist das, was du bei deinen Investitionen herausbekommst, schließlich die Performance des Marktes abzüglich der Gebühren. Das gilt es immer im Hinterkopf zu behalten.

Außerdem solltest du  bei ETFs auf das Fondsvolumen achten. Ein hohes Fondsvolumen geht häufig nicht nur mit geringeren Gebühren einher. Nein, sondern zu geringe Fonds können von der Fondsgesellschaft außerdem auch wieder gelöscht werden. Als ETF-Investor sollte man daher auf beides achten, um einen bestmöglichen Passivfonds zu identifizieren.

Es ist eigentlich nicht schwierig …

Glücklicherweise ist es abschließend einfach, diese Fehler zu vermeiden. Wer bei einem marktbreiten Ansatz auf einen ETF mit hohem Volumen und geringen Gebühren achtet, der ist auf einem vielversprechenden Weg. Das Abweichen vom Durchschnitt kann zwar eine bessere Rendite generieren, aber auch ein Schuss in den Ofen sein.

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Author:

Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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