Die Aktie der Österreichischen Post (WKN: A0JML5) hat gewiss so manche Vorzüge zu bieten. Einer ist so beispielsweise die definitiv üppige Dividendenrendite. Für das vergangene Geschäftsjahr 2018 zahlte das Unternehmen nämlich eine Ausschüttung in Höhe von 2,08 Euro je Anteilsschein an die Investoren aus. Bei einem derzeitigen Kursniveau von 32,30 Euro (21.10.2019, maßgeblich für alle Kurse) entspricht das immerhin einer Dividendenrendite in Höhe von 6,43 %.

Allerdings ist dieser hohe Ausschüttungswert nicht alles, was diese interessante Aktie unserer österreichischen Nachbarn aktuell zu bieten hat. Lass uns im Folgenden noch etwas tiefer in diesen insgesamt durchaus moderat bewerteten Gesamtmix einsteigen:

1. Die moderate Bewertung

Natürlich, auch die aktuelle Dividendenrendite könnte aktuell ein gewaltiges Merkmal dafür sein, dass dieser Ausschütter ein wenig unterbewertet ist. Allerdings existieren auch weitere Blickwinkel, die diese Annahme durchaus rechtfertigen können.

So kam die Österreichische Post beispielsweise im vergangenen Geschäftsjahr 2018 auf einen Gewinn je Aktie in Höhe von 2,13 Euro je Aktie, wodurch sich bei dem aktuellen Kursniveau ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von lediglich 15,2 ergibt, das durchaus als moderat bezeichnet werden kann. Und das zeigt, dass die aktuelle Dividende hier noch immer operativ vom Gewinn gedeckt ist.

Bei einem Umsatz je Aktie im vergangenen Geschäftsjahr von 28,99 Euro wird das Papier ebenfalls in der Nähe der jährlichen Erlöse gehandelt. Auch das könnte durchaus für eine moderate bis sogar günstige Bewertung sprechen. Vor allem, wenn wir einen Blick auf ein paar aktuelle Zahlen und die weiteren Aussichten werfen.

2. Das moderate Wachstum

Die Österreichische Post wird gegenwärtig nämlich von einem moderaten operativen Wachstum begleitet. Alleine innerhalb der ersten Jahreshälfte des aktuellen Geschäftsjahres 2019 stiegen so beispielsweise die Umsätze wirklich eher moderat um 2,7 % auf inzwischen 981,1 Mio. Euro. Aus der Sicht der Ergebnisse konnte das Unternehmen allerdings ein stärkeres Wachstum an den Tag legen.

So stieg insbesondere das Ergebnis je Aktie um beachtliche 4,6 % auf inzwischen 1,17 Euro je Anteilsschein. Kumuliert auf das Gesamtjahr gerechnet könnte das möglicherweise einem Gewinn je Aktie in Höhe von 2,34 Euro entsprechen, zumindest, sofern das Wachstum auch in der zweiten Jahreshälfte weiterhin so rasant ansteigt.

Insbesondere ein weiterhin starkes Paketgeschäft sorgt bei diesem Post- und Paketdienstleister für dieses moderate, aber verlässliche Wachstum. In diesem Bereich nahm das Geschäftsvolumen nämlich im Jahresvergleich um 7,8 % zu.

3. Stimmige Aussichten für die Zukunft

Und auch weiterhin könnten die Weichen bei der Österreichischen Post auf ein moderates Wachstum gestellt sein. Denn immerhin ist insbesondere das Paketwachstum im Endeffekt auf einen interessanten Megatrend zurückzuführen, bei dem dieser Dienstleister hier nun profitiert.

Der E-Commerce hält schließlich weiter Einzug und entsprechend dürften auch in den kommenden Monaten und Jahren weiterhin viele, viele Pakete durch Österreich verschickt werden. Ja, vermutlich sogar steigende Mengen an Paketen, denn gängige Größen in diesem Segment sind schließlich noch immer dabei, ihr Geschäft weiter auszubauen.

Alleine das könnte bei einem moderaten bis konstanten Briefgeschäft dafür sorgen, dass dieses österreichische Unternehmen wenig von seinem aktuellen Esprit verliert und zumindest weiter im einstelligen Prozentbereich wachsen kann. Eine Entwicklung, die mit Sicherheit auch weiterhin nicht an der Dividende vorbeigehen dürfte. Denn auch bislang hat ein moderates Ergebniswachstum hier stets zu weiteren, gemächlichen Anhebungen der Ausschüttungssummen geführt.

Ein spannender Gesamtmix!

Wenn du mich daher fragst, könnte die Aktie der Österreichischen Post gegenwärtig über einen attraktiven Gesamtmix verfügen. Die Dividendenrendite ist einerseits hoch, andererseits noch immer vom operativen Erfolg des Unternehmens gedeckt. Zudem stimmt hier das Wachstum auch im ersten Halbjahr des aktuellen Geschäftsjahres und die weiteren Aussichten sind auch angesichts des E-Commerce alles andere als verkehrt.

Vielleicht ist diese spannende Aktie daher gerade jetzt einen näheren Blick wert. Zumindest eine Überlegung in diese Richtung dürfte dir und deinem Portfolio nicht schaden.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien. 

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Author: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst