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Diese 4 Unternehmen könnten Amazon noch immer schaden

Amazon (WKN:906866) wird im Einzelhandels- und Cloud-Markt oft als unaufhaltsamer Koloss dargestellt. Die Zahlen sprechen sicherlich für diese These: Amazon Web Services (AWS) kontrolliert laut dem Forschungs- und Beratungsunternehmen Gartner fast die Hälfte des globalen Cloud-Plattform-Marktes.

Doch das Umsatzwachstum von Amazon verlangsamt sich und der Ausbau der Onlinemarktplätze und des digitalen Ökosystems drosselt das Gewinnwachstum. Unterdessen könnten vier seiner Konkurrenten – Microsoft (WKN:870747), Target (WKN:856243), Walmart (WKN:860853) und Etsy (WKN:A14P98) – diese Schwierigkeiten bei Amazon noch verschärfen.

1. Microsoft: Der Cloud-Rivale

AWS trug im letzten Quartal nur 13 % zum Umsatz von Amazon bei, erwirtschaftete aber 72 % des Betriebsergebnisses. AWS stellt das Herzstück des Geschäfts von Amazon dar, denn sein höhermargiger Umsatz subventioniert den Ausbau seiner margenschwächeren Marktplätze.

AWS bleibt klarer Marktführer im Cloud-Plattform-Markt, aber Microsoft holt schnell auf. Der Marktanteil von Microsoft wuchs laut Gartner von 12,7 auf 15,5 % zwischen 2017 und 2018, während der Anteil von AWS von 49,4 auf 47,8 % sank.

Azure wächst auch weiterhin mit einem viel schnelleren Tempo als AWS. Der Umsatz von Azure stieg im letzten Quartal währungsbereinigt um 63 % pro Jahr (59 % nach gemeldeten Zahlen), während der Gesamtumsatz von Microsofts kommerzieller Cloud-Sparte – zu der auch Office, Dynamics und andere Dienstleistungen gehören – um 36 % auf 11,6 Mrd. US-Dollar anstieg und 35 % der Umsätze von Microsoft ausmachte. Amazons AWS-Umsatz stieg im letzten Quartal um 35 % auf 9 Mrd. US-Dollar.

Microsoft nutzte seine führenden Positionen bei PC-Betriebssystemen und Produktivitätssoftware, um mehr Unternehmenskunden an Azure zu binden, und auch Einzelhändler, die Amazon nicht nutzen wollten, favorisierten Azure. Diese beiden Faktoren werden wahrscheinlich Azure zugutekommen und AWS auf absehbare Zeit schaden.

2. Target und 3. Walmart: Die wieder auflebenden Supermärkte

Target und Walmart hatten zunächst Schwierigkeiten, gegen Amazon zu bestehen, aber beide Großmärkte haben mehrjährige Trendwendeprogramme durchgezogen, um ihre Filialen zu renovieren, die Preise und Lieferoptionen denen von Amazon anzupassen und physische Standorte in Versand- und Abholorte für Onlinebestellungen umzubauen. Diese Bemühungen waren kostspielig, aber sie haben sich ausgezahlt.

Die digitalen Verkäufe von Target stiegen im vergangenen Quartal jährlich um 31 % und machten 7,5 % des Gesamtumsatzes aus, wobei 80 % dieses Wachstums auf die neuen Order-Pick-up, Drive-up und Shipt-Dienste am selben Tag zurückzuführen sind. Das Unternehmen behauptete auch, dass sein neues Treueprogramm, Target Circle, bereits über 35 Mio. Mitglieder gewonnen habe.

Die E-Commerce-Bestrebungen von Walmart in den USA stiegen im vergangenen Quartal dank der wachsenden Nachfrage nach den Dienstleistungen des Unternehmens für die Lieferung von Lebensmitteln um 41 % im Jahresvergleich an und machten etwa 6 % des Umsatzes in den USA aus. Walmart plant, noch in diesem Jahr die kostenlose Abholung am selben Tag in über 3.100 Geschäften und Lieferungen am selben Tag in über 1.600 Geschäften anzubieten, und der Supermarktkönig hat kürzlich einen neuen Delivery-Unlimited-Mitgliedschaftstarif (der 98 US-Dollar pro Jahr kostet) und ein Pilotprogramm für Lieferungen frei Haus gestartet.

Targets und Walmarts Widerstandsfähigkeit bedeuten Ärger für Amazon, das immer noch nicht in der Lage ist, seine Reichweite mit seinen Fulfillment-Centern, Whole Foods Stores, Schließfächern und Experiment-Geschäften zu erreichen. Deshalb haben viele Analysten spekuliert, dass Amazon einen großen Einzelhändler (wie Kohl’s) kaufen müsste, um Schritt zu halten.

4. Etsy: Der widerstandsfähige Rivale für Handgefertigtes

Etsy, der Onlinemarktplatz für handgemachte Waren, ist ein weiterer Dorn im Auge von Amazon. Amazon versuchte, Etsy mit seinem eigenen Marktplatz für Handgemachtes herauszufordern, aber seine höheren Gebühren und das Verbot von Werbemitteln (wie Mailinglisten und Links zu persönlichen Seiten) haben viele Händler abgeschreckt.

Darüber hinaus ergab eine aktuelle Umfrage von Faire, dass 65 % der Käufer unter den Millennials Festtagsgeschenke von lokalen unabhängigen Einzelhändlern anstelle von Massenversendern wie Amazon bevorzugten. Es stellte sich heraus, dass 64 % bereit waren, mehr für ein Geschenk eines unabhängigen Einzelhändlers zu bezahlen, und 37 % der Millennial-Frauen zogen es vor, handgefertigte Geschenke zu erhalten. Die Hälfte aller Befragten zog es vor, Geschenke aus den Vereinigten Staaten zu verschenken, was für die wachsende Abhängigkeit von Amazon von chinesischen Waren schlecht ist.

Diese Faktoren erklären, warum Etsy im Schatten von Amazon weiter wächst. Die Zahl der aktiven Käufer stieg im Jahresvergleich um 21 % auf 44,8 Mio. im letzten Quartal, während die Zahl der aktiven Verkäufer um 27 % auf 2,6 Mio. stieg. Das Wachstum von Etsy hat sich im vergangenen Jahr verlangsamt, aber die Analysten gehen weiterhin davon aus, dass Umsatz und Ertrag im nächsten Jahr um 26 bzw. 21 % wachsen werden. Es wird erwartet, dass Amazon im nächsten Jahr ein Umsatzwachstum von 19 % und ein Gewinnwachstum von 31 % verzeichnen wird.

Der Schlüssel zum Erfolg

Ich sage nicht, dass Microsoft, Target, Walmart und Etsy das Ende von Amazon werden. Die Investoren sollten jedoch die Stärke von Amazon nicht überschätzen und erkennen, dass es schwierig sein könnte, diesen hungrigen Herausforderern zu begegnen

Kanadas Antwort auf Amazon.com!

… und warum es vielleicht unsere zweite Chance ist, ein echtes E-Commerce-Vermögen aufzubauen. Das smarte Geld investiert bereits in eine Firma aus Ontario, die noch deutlich unter dem Radar der Masse fliegt: 3 der cleversten (und erfolgreichsten!) Investoren, die wir kennen, sagen: Diese besonderen Aktien jetzt zu kaufen ist so wie eine Zeitreise zurück ins Jahr 1997, um in Amazon-Aktien einzusteigen — bevor diese um 47.000 % explodiert sind und ganz normale Anleger reicher gemacht haben als in ihren kühnsten Träumen. Fordere den Spezialreport mit allen Details hier ab.

John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Amazon-Tochtergesellschaft, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Teresa Kersten, eine Mitarbeiterin von LinkedIn, einer Microsoft-Tochtergesellschaft, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Leo Sun auf Englisch verfasst und am 08.12.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon, Etsy und Microsoft. The Motley Fool empfiehlt Gartner und empfiehlt die folgenden Optionen: Long Januar 2021 $85 Calls auf Microsoft.

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Author: Motley Fool beitragende Investmentanalysten

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