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4 Gründe sprechen für die Datagroup-Aktie

Das deutsche Börsenparkett hält einige IT-Softwarespezialisten bereit. Das macht die Auswahl nicht gerade einfach. Einer der Besten ist meiner Meinung nach die inhabergeführte Datagroup (WKN: A0JC8S) aus dem schwäbischen Pliezhausen. Besonders aufgrund von vier knackigen Vorteile, die dem Unternehmen helfen, seit Jahren gute Zahlen zu liefern und die Datagroup-Aktie nach oben katapultieren. Auch das aktuelle Geschäftsjahr ist hier keine Ausnahme.

Vorteil Nr. 1: Konzentration auf den IT-Basisbetrieb verspricht Konjunkturresistenz

Datagroup liefert IT-Infrastruktur-as-a-Service und verspricht dabei den sorgenfreien Betrieb unternehmenskritischer Infrastruktur. Das alles geschieht über die in der sogenannten CORBOX zusammengefassten Leistungsbausteine. Diese reichen vom IT-Service-Desk über SAP Services bis hin zu Cloud-Services. Alle Leistungen haben gemeinsam, dass sie den IT-Basisbetrieb ansprechen und damit tief in die IT-Landschaft der Kunden eingebunden werden.

Diese Fokussierung führt zum einen zu hohen Wechselkosten und entsprechend geringen Kundenverlusten sowie zu sehr geringen konjunkturellen Risiken. Das Entwicklungsprojekt für eine neue App kann in schwierigen Zeiten auf bessere Zeiten geschoben werden, der IT-Basisbetrieb kann hingegen nicht geschoben werden.

Vorteil Nr. 2: Kein Branchenrisiko im Kundenportfolio

Viele IT-Spezialisten konzentrieren sich auf bestimmte Branchen, um sich genau dort als IT-Spezialist einen Namen zu machen. Das ist grundsätzlich keine schlechte Idee. Zumindest solange die ausgesuchte Branche brummt. Kommt die Branche aber unter Druck, schwappt diese Krise sicherlich auch auf den IT-Dienstleister über. Sparprogramme und sinkende IT-Budgets hinterlassen dann schmerzhafte Wirkungstreffer beim IT-Dienstleister. Durch die Konzentration auf den IT-Basisbetrieb ist eine Branchenspezialisierung bei Datagroup nicht notwendig. Die CORBOX-Bausteine passen überall und werden überall benötigt.

Vorteil Nr. 3: Produktbasiertes Geschäft sorgt für attraktive Gewinnmargen

Eine Vielzahl der IT-Spezialisten erzielen ihre Umsätze in Form von einmaligen Beratungsaufträgen. Daran ist absolut nichts auszusetzen. Dennoch hat dieses Modell einige nennenswerte Schwächen. Denn wer in einem solchen Umfeld seine Leistungen von Jahr zu Jahr effizienter erbringt, profitiert dabei nicht von höheren Gewinnmargen. Denn bei weniger abgerechneten Stunden sinkt auch der abrechnungsfähige Preis entsprechend. Die einzige Chance für höhere Margen liegt darin, bei geringeren Lohnkosten konstante Stundensätze verrechnen zu können. Sicherlich einer der Gründe, warum derart viele deutsche IT-Dienstleister immer mehr Personal in Indien oder Osteuropa aufbauen.

Datagroup hingegen setzt größtenteils auf produktbasierte Serviceleistungen zum vereinbarten Preis. Je effizienter Datagroup bei der Leistungserbringung wird, desto größer die Gewinnmargen, da der fixierte Produktpreis trotz sinkender Kosten konstant bleibt. Das auf standardisierte Produkte ausgelegte Konzept von Datagroup bietet noch einen weiteren Vorteil. Denn je stärker man Leistungen standardisieren kann, desto einfacher, effizienter und gewinnbringender sind das Produkt und die Skaleneffekte bei der Vergrößerung der Kundenbasis.

Vorteil Nr. 4: Keine Ablenkung durch Internationalisierungspläne

Oft hört man von kleinen deutschen IT-Spezialisten großartige Pläne von der Internationalisierung des Geschäfts. Auch wenn diese Pläne zumeist außerordentlich gut klingen, hapert es oftmals an der Umsetzung. Die Folge sind gewaltige Kostensteigerungen und nur geringe Zugewinne bei den Umsätzen. Diese unschöne Kombination schlägt sich dann umgehend in zurückgehenden Gewinnmargen nieder. Das schmeckt dann nicht nur dem Management nicht sonderlich gut, sondern auch dem Kapitalmarkt, der die Aktienkurse ordentlich nach unten prügelt.

Dem Risiko der Internationalisierung setzt sich Datagroup derzeit nicht aus. Der deutsche Markt ist für das Unternehmen wohl noch sehr lange große genug, um weiter zulegen zu können. In Summe zählt man allein in Deutschland rund 5.000 potenzielle CORBOX-Kunden, also Unternehmen mit einem Jahresumsatz zwischen 100 Mio. Euro und 5 Mrd. Euro. Bei anvisierten 20 Neukunden pro Jahr gibt es also noch sehr lange genügend Chancen innerhalb der deutschen Grenzen.

Die Vorteile zeigen sich in den Geschäftszahlen

Letzte Woche veröffentlichte man in Pliezhausen die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2018/2019. Auf bereinigter Basis konnte man den Umsatz im Jahresvergleich um 18,8 % steigern – 4,9 % davon rein organisch. Ohne die Bereinigung geänderter Rechnungslegungsvorschriften erzielte man einen Umsatz von 307 Mio. Euro und damit 12,7 % mehr als noch ein Jahr zuvor. Trotz deutlich ansteigender Investitionen in Sachanlagen und Unternehmensakquisitionen konnte die Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern bei deutlich über 7 % gehalten werden.

Diese guten Geschäftszahlen und die ausgezeichnete Positionierung als produktorientierter Serviceanbieter für die Basis-IT aller Branchen machen mich zum zufriedenen Datagroup-Aktionär.

Ist dies die nächste Wirecard?

Wirecard stieg um fast 2.000 %. Jetzt gibt es einen aussichtsreichen „Nachfolger“, der schon bald die Spitze einnehmen könnte. Erst im vergangenen Jahr kam die Aktie an die Börse. Mit +49 % Umsatz-Wachstum (2018) und einer traumhaften Marge von 52 % (vor Steuern und Abschreibungen) fasziniert das Unternehmen die Analysten, während seine Plattform die Internet-Händler in der ganzen Welt mit der besten Performance begeistert und so bereits über 3 Milliarden Menschen erreicht. Wächst hier ein ganz neuer Tech-Gigant heran? Alle Details liest du hier:

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Sven besitzt Aktien von Datagroup. The Motley Fool empfiehlt Aktien von Datagroup.

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Author: Sven Vogel, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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