Warren Buffett ist wirklich ein Ausnahmeinvestor. Zusammen mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) ist der Starinvestor inzwischen zu einem der reichsten Menschen unseres Planeten herangereift. Und auch wenn das Orakel von Omaha erst zögerlich damit beginnt, seinen Ruhestand zu planen, könnte er inzwischen einen Lebensabend in Saus und Braus führen. Nicht jedoch, dass das zu Warren Buffett passen würde.

Wie auch immer, der Starinvestor kann zumindest aus der Sicht der Investitionen und der Altersvorsorge definitiv ein Vorbild sein, wenn man reich in den Ruhestand gehen möchte. Werfen wir in diesem Sinne einen Foolishen Blick auf drei Warren-Buffett-Tipps, wie man ein solches Vorhaben erreichen kann. Das Leben der Investorenlegende bietet hier gewiss so einige Anhaltspunkte.

Fang früh an!

Eine erste Sache, die Warren Buffett bereits in jungen Jahren begriffen hat, ist, dass frühes Anfangen sich langfristig auszahlt. Bereits im Kindesalter war der heutige Starinvestor schließlich bereits geschäftlich aktiv und verkaufte Coca-Cola-Dosen. Seine ersten Aktien kaufte er hingegen im Alter von elf und auch in andere geschäftliche Aktivitäten war der Junginvestor verstrickt. Sei es in der Vermietung von Flipperautomaten oder auch in der Vermietung eines Rolls-Royce.

Wie auch immer, Warren Buffett hat bereits früh angefangen, zu sparen und auch zu investieren, und auch als er Berkshire Hathaway gekauft hat, war er gerade einmal vergleichsweise junge 39 Jahre alt und hatte bereits viel Erfahrung an den Märkten gesammelt. Das hat sich langfristig definitiv für Buffett ausgezahlt, der heute milliardenschwer ist.

Auch für Ruheständler, die reich ihren Lebensabend bestreiten möchte, dürfte sich das frühe Anfangen daher langfristig auszahlen. Der Zinseszinseffekt wird schließlich mit jedem Jahr größer, in dem man investiert bleibt, von daher gilt es, keine weitere Zeit zu verlieren. Heute ist stets ein guter Zeitpunkt, mit der Altersvorsorge anzufangen, zumindest, wenn du dieses Thema bislang noch nicht in Angriff genommen haben solltest.

Kaufe den metaphorischen Dollar für 50 Cent

Ein zweiter Schritt, um reich in den Ruhestand zu gehen, ist außerdem, den metaphorischen Dollar für lediglich 50 Cent zu kaufen. Eine originalgetreue Antwort, übrigens, die das Orakel von Omaha einem Fragenden gegeben hat, als dieser Buffett fragte, wie man denn reich werden könne.

Es gibt im Leben natürlich bloß wenige Deals, die so offenkundig günstig sind wie die Metapher von Warren Buffett. Nichtsdestoweniger ist es gerade der Aktienmarkt, der solche Gelegenheiten zuweilen mal bietet. Entweder weil der breite Markt das Potenzial des einen oder anderen Unternehmens falsch einschätzt oder aber weil die Märkte generell in Korrekturlaune sind und viele Aktien von soliden Unternehmen günstiger zu haben sind.

Es waren daher zu einem hohen Anteil genau solche Deals, die Warren Buffett reich gemacht haben, wobei es gar nicht mal so einfach ist, diese zu tätigen. Neben Willenskraft und einer ganzen Menge Recherche gehört nämlich insbesondere auch Geduld dazu. Gerade wenn die Märkte wie derzeit vergleichsweise hoch bewertet sind, werden solche Gelegenheiten schließlich immer rarer.

Vermeide unnötig hohe Risiken

Zu guter Letzt gehört zum Warren-Buffett-Ansatz allerdings nicht bloß, früh anzufangen mit dem Investieren und dabei auf günstige Aktien zu setzen, sondern auch, Risiken zu vermeiden. Zumindest vergleichsweise große Risiken im Vergleich zu jenen, die der Markt sowieso bereits mit sich bringt.

Warren Buffett ist so beispielsweise ein Fan davon, in das zu investieren, was er kennt und auch versteht. Um bei seiner Jugendliebe, Coca-Cola (WKN: 850663), zu bleiben: Bereits seit vielen Jahrzehnten hält der Starinvestor ein großes Aktienpaket an dem Getränkehersteller aus Atlanta, auch weil er die Produkte kennt und schätzt und weiß, dass es neben ihm selbst viele weitere Verbraucher gibt, die das ähnlich sehen.

Der Ansatz des Orakels von Omaha ist daher, trotz einer langfristig deutlich marktschlagenden Performance, eigentlich vergleichsweise konservativ, was jedoch ein Schlüssel zum Erfolg des Starinvestors ist. Und es ist auch ein Ansatz, den  diejenigen beherzigen sollten, die reich in den Ruhestand schlittern möchten.

Reich in den Ruhestand? Absolut möglich!

Warren Buffett hat es daher vom Grundsatz her vorgemacht. Der Starinvestor wird womöglich bei seinem Engagement bei Berkshire Hathaway zum Ender der 1960er-Jahre weniger an seinen Ruhestand gedacht haben, allerdings hat er auch damals bereits wichtige Weichen dafür gestellt. Weichen, die allerdings deckungsgleich sind mit denen, die generell zum erfolgreiche Investieren führen können.

Wer früh anfängt, auf günstige Aktien setzt und vergleichsweise hohe Risiken vermeidet, besitzt eine gute Chance, langfristig erfolgreich zu sein. Vielleicht wird man dabei nicht so vermögend wie der Starinvestor. Allerdings dürfte hier über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg dennoch vieles möglich sein.

Ist das die „nächste Netflix“?

Zurzeit nimmt ein Trend Fahrt auf, der frühe Investoren so glücklich machen könnte wie die Netflix-Investoren der ersten Stunde: Gaming. Netflix hat seine Aktionäre bereits auf diese Entwicklung vorbereitet: „Wir konkurrieren mit diesem disruptiven Trend … und wir werden ihn vermutlich verlieren…!“ Dieses Unternehmen könnte Netflix als König des Next-Gen-Entertainment entthronen.

Wir möchten dir gerne alle Einzelheiten über dieses Unternehmen an die Hand geben. Klick hier für weitere Informationen zu der Aktie, von der wir glauben, dass sie von diesem Trend profitieren wird … und die die „nächste Netflix“ werden könnte. Fordere unseren neuen kostenlosen Spezialreport „Die Gaming-Industrie steht vor einem neuen Schub – Das ist unsere Topempfehlung“ jetzt an!

Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Short Januar 2021 $200 Puts auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Long Januar 2021 $200 Calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

Motley Fool Deutschland 2019

The Motley Fool
Author: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst