Warren Buffett ist der Meinung, dass sein Unternehmen Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) seine liquiden Mittel besser einsetzen kann als zur Auszahlung einer Dividende. Aber dies hat das Orakel von Omaha nicht davon abgehalten, in Aktien zu investieren, die schöne Dividenden zahlen und somit die Gesamtrendite von Berkshire erhöhen. Von den 52 Aktien, die sich Ende 2019 im Portfolio von Berkshire befanden, zahlten 36 eine Dividende aus.

Einige dieser Dividendenaktien sind jedoch eine bessere Wahl als andere. Hier sind drei Warren Buffett Dividendenaktien, die du jetzt kaufen kannst.

1. Apple

Abgesehen von Berkshire Hathaway selbst ist Apple (WKN: 865985) die Lieblingsaktie von Buffett. Es ist Berkshires größter Anteilsbesitz und Buffett sagte einmal, dass er, wenn er könnte, „gerne 100 % von Apple besitzen würde“.

Apple ist wahrscheinlich nicht die erste Aktie, die den meisten Anlegern in den Sinn kommt, wenn sie an Dividendenpapiere denken. Allerdings initiierte der Technologieriese 2012 ein Dividendenprogramm. Seine Dividendenrendite liegt derzeit bei etwas mehr als 1 %. Obwohl das keine allzu beeindruckende Ausbeute ist, befindet sich Apple in einer hervorragenden Position, um seine Dividende in Zukunft zu erhöhen.

Das Unternehmen leidet etwas unter dem Ausbruch von COVID-19. Infolge der Pandemie wurden Apple Stores vorübergehend geschlossen. Die Verkäufe der iPhones, iPads und anderer Produkte des Unternehmens könnten bei einer wahrscheinlichen, durch das Coronavirus verursachten Rezession zurückgehen.

Aber die langfristigen Aussichten für Apple sehen weiterhin gut aus. Die Einführung von 5G-Netzwerken dürfte die Nachfrage nach seinen neuen iPhones ankurbeln, die auf dem Weg sind, 5G anzubieten. Die Dienste und Wearables von Apple erfreuen sich einer starken Dynamik. Das Unternehmen könnte sogar gestärkt aus der COVID-19-Krise hervorgehen, da es sich in Richtung einer Lieferkette bewegt, die geografisch stärker diversifiziert ist.

2. Bank von Amerika

Die Bank of America (WKN: 858388) ist hinter Apple Berkshires zweitgrößter Anteilsbesitz. Warren Buffett ist seit Langem ein Fan von Bankaktien. Die Bank of America ist eine der stärksten in diesem Sektor.

Außerdem behauptet sie eine attraktive Dividendenrendite von fast 3,4 %. Die Bank of America misst ihrem Dividendenprogramm eine hohe Priorität bei und hat ihre Dividendenausschüttungen in den letzten fünf Jahren um satte 260 % erhöht.

Sicher, das Unternehmen und seine Konkurrenten sehen sich im Moment einem gewissen Gegenwind ausgesetzt. Niedrige Zinssätze sind für Banken nicht gut. Hohe Arbeitslosenraten erhöhen das Risiko von Kreditausfällen. Die Bank of America verfehlte die Gewinnschätzungen für das erste Quartal, da sie 4,8 Milliarden Dollar für potenzielle Kreditausfälle infolge des COVID-19-Ausbruchs zurücklegte.

Dies sind jedoch vorübergehende Probleme. Die Finanzlage der Bank of America ist nach wie vor solide. Ihre Bewertung ist attraktiv und die Aktien werden mit dem 10,4-Fachen der erwarteten Gewinne gehandelt. Ich wäre nicht überrascht, wenn Buffett die Gelegenheit wahrnehmen und in den nächsten Monaten weitere Aktien erwerben würde.

3. Johnson & Johnson

Man kann wohl fairerweise behaupten, dass Johnson & Johnson (WKN: 853260) nicht zu den Lieblingsaktien von Buffett gehört. Tatsächlich entschied er sich vor einigen Jahren nach einer Reihe von Fehlentscheidungen des Unternehmens, einen Großteil von Berkshires Beteiligung an dem Gesundheitsgiganten zu verkaufen.

Aber Buffett mag mit ziemlicher Sicherheit die Dividende von J&J. Denn Johnson & Johnson hat kürzlich zum 58. Mal in Folge seine Dividende erhöht – eine bemerkenswerte Erfolgsbilanz. Die Dividendenrendite liegt derzeit bei 2,7 %.

J&Js Segment für medizinische Geräte verzeichnete im ersten Quartal einen Umsatzrückgang, da die Krankenhäuser im Zuge der COVID-19-Pandemie nicht dringliche und aufschiebbare chirurgische Eingriffe zurückdrängten. Aufgrund des Virusausbruchs senkte das Unternehmen auch seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr.

CEO Alex Gorsky sagte jedoch, dass „Johnson & Johnson für Zeiten wie diese gebaut ist“. Ich denke, er hat recht. Die Finanzkraft und die Diversifizierung des Unternehmens im Gesundheitssektor werden es dem Unternehmen ermöglichen, den Sturm besser als die meisten anderen zu überstehen. Langfristig sollte J&J wie seit Jahrzehnten solide Renditen für Investoren erwirtschaften.

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So geht man mit einem Markt-Crash um

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Das Coronavirus beschäftigt die ganze Welt, und auch die Börsen. Lieferketten werden unterbrochen, Reisen abgesagt und Konsum verschoben. Das wird nicht einfach für die Wirtschaft. Dabei war Deutschlands Wirtschaft bereits vor dem Coronavirus nicht stark.

Es ist sehr schwer, sich genau auszumalen, wie empfindlich die Börsen auf wirtschaftliche Schwäche reagieren werden. Man kann sich einige unschöne Szenarien vorstellen.

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Keith Speights besitzt Aktien von Apple, Bank of America und Berkshire Hathaway (B-Aktien). The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und Berkshire Hathaway (B-Aktien). The Motley Fool empfiehlt Johnson & Johnson und empfiehlt die folgenden Optionen: Long Januar 2021 200 $ Calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short Januar 2021 200 $ Puts auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Short Juni 2020 205 $ Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

Dieser Artikel wurde von Keith Speights auf Englisch verfasst und wurde am 19.04.2020 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere Deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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Author: Keith Speights, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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