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3 großartige Aktien für unter 10 Dollar

Theoretisch sollte das keine Rolle spielen: So wie zwei 10-Dollar-Scheine einem 20-Dollar-Schein entsprechen, entsprechen zwei Aktien einer 10-Dollar-Aktie einer Aktie einer 20-Dollar-Aktie. Tatsächlich können Unternehmen ihren Aktienkurs aus einer Laune heraus erhöhen oder senken, indem sie ihre Aktien einfach splitten. Man investiert immerhin in ein Unternehmen und nicht in eine Aktie, die einem bestimmten Profil entspricht.

Dennoch gibt es etwas, das Unternehmen zu niedrigeren Aktienkursen zwingt. Es ist sicherlich einfacher, 100 Aktien einer Aktie zu erwerben, als nur drei oder vier. Es gibt auch die Theorie, dass Aktien zu niedrigeren Preisen besser abschneiden als höher bewertete Aktien, auch wenn das an der größeren Volatilität liegen mag.

Schauen wir uns deswegen doch mal drei der Aktien an, die derzeit zu unter 10 USD pro Aktie gehandelt werden.

1. Sirius XM: 7,18 USD

Es scheint unglaublich, dass es in der Ära von WLAN noch immer ein Satellitenradiounternehmen gibt. Doch Sirius XM (WKN: A1W8XE) überlebt nicht nur, sondern gedeiht richtiggehend. Das einstellige Umsatz- und Gewinnwachstumstempo ist alles andere als aufregend, aber es ist immerhin zuverlässiges Wachstum, und das scheint einfach nicht aufzuhören. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr erneut Rekorde bei den Abonnentenzahlen erreicht.

Das ist ein Beweis dafür, wie gut sich das Unternehmen angepasst hat, nicht nur an neue, konkurrierende Technologien, sondern auch an die Art von Audioinhalten, die die Verbraucher wollen und wie sie sie wollen. Schon vor der Übernahme der Internetradioplattform Pandora beispielsweise bot sie den Satellitenabonnenten einen Onlinezugang zum Programm an. Sirius XM hat zudem Beziehungen zur NBA, zum Hip-Hop-Festival Rolling Loud und zu einer Reihe von Bands von Coldplay bis The Chainsmokers aufgebaut, um exklusivere Inhalte anbieten zu können.

Das Unternehmen scheint der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein, da es sich eines beständig positiven Cashflows erfreut, der Zeit und Flexibilität gibt, die benötigt wird, um an der Spitze der Branche zu bleiben.

2. FS KKR Capital: 6,30 USD

Auf den ersten Blick mag FS KKR Capital (WKN: A112L2) wie jede andere Wirtschaftsförderungsgesellschaft aussehen. Die Organisation stellt jungen, vielversprechenden Unternehmen Bargeld zur Verfügung – in der Regel als Darlehen –, was wiederum den Cashflow generiert, der in Form von Dividenden an die Aktionäre weitergegeben wird. Die derzeitige Dividendenrendite von 12,1 % ist weit besser als die durchschnittliche Dividende und eine der höchsten in der Branche, und das Unternehmen hat seit 2009 in jedem Quartal eine angemessene Dividende gezahlt.

Es steckt jedoch mehr hinter der Investition, als man auf den ersten Blick erkennen kann. FS KKR Capital ist das Ergebnis eines Zusammenschlusses zwischen einem Fonds, der vom Alternative-Investment-Manager FS Investments aus Philadelphia verwaltet wird, und dem Corporate Capital Trust, von dem Ersterer auch Beziehungen zu anderen BDCs und Kreditunternehmen unter dem Namen KKR unterhält. Die Muttergesellschaft selbst verwaltet inzwischen zwei der drei größten BDCs, und da die engen Verbindungen zwischen der Muttergesellschaft und ihren börsennotierten Partnerunternehmen nach wie vor bestehen, hat FS KKR Capital überdurchschnittlich guten Zugang zu Möglichkeiten, die sonst vielleicht nicht erreichbar wären.

3. Zynga: 6,82 USD

Am Ende taucht der Handyspiele-Publisher Zynga (WKN: A1JMFQ) als Schnäppchen auf.

Das war nicht immer der Fall. Als das Unternehmen Hits wie Farmville und Mafia Wars hatte, kamen Smartphones auf – und deren Verbreitung hat Zynga ziemlich zugesetzt, was den Wert der Aktie stark belastet hat. Erst als der ehemalige Electronic-Arts-Manager Frank Gibeau 2016 das Ruder als CEO übernahm, konnte sich das Unternehmen neu aufstellen, und erst 2017 konnten sich die Investoren mit der Idee anfreunden, dass Gibeaus Vision nicht verkehrt war. Damals führte das Management Zynga aus den roten in die schwarzen Zahlen.

Es läuft immer noch nicht richtig rund. Aber das anhaltende Wachstum von Handyspielen, das durch schnellere Verbindungen und immer leistungsfähigere Mobilfunktechnologie angetrieben wird, entspricht Gibeaus Vision. Auch die Analysten beginnen, die Bereitschaft des Unternehmens zu beachten. Tyler Parker von KeyBanc sagte dies in einem Bericht: „Wir glauben, dass der Markt für Smartphone-Games angesichts des für die nächsten Jahre erwarteten starken Wachstums attraktiv ist, wovon die großen Anbieter von Mobile First profitieren dürften.“ Er wies auf Zyngas „bewährte Marken und große Pipeline“ als Grundlage für seinen erneuten Optimismus hin.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Zynga und empfiehlt Aktien von Electronic Arts und Sirius XM Radio. James Brumley besitzt keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel erschien am 17.1.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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Author: James Brumley

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