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2 starke Aktien für risikoscheue Anleger

Jede Investition ist mit Risiken verbunden. Wer jedoch nichts riskiert, kann eben auch nichts rausholen. Aber Privatanleger müssen nicht auf unerprobte kleine Unternehmen setzen, nur um ihr hart verdientes Geld zu vermehren oder den S&P 500 zu schlagen.

Man denke dazu nur an den Marktführer im Bereich Tiergesundheit Zoetis (WKN: A1KBYX) und den Wasserversorger Aqua America (WKN: A0BLW0). Beide Unternehmen haben einen guten Cashflow und sind relativ sicher vor wirtschaftlichen Abschwüngen. Diese relativ langweiligen Unternehmen hatten gute Kurszuwächse, die die Gesamtrenditen (Aktienperformance plus Dividenden) des S&P 500 in fast jeder langfristigen Periode überstiegen haben. Schauen wir doch mal, warum risikoscheue Anleger sich die beiden mal etwas näher ansehen sollten.

Auch Hunde, Katzen und Pferde brauchen Medikamente

Seit dem Börsengang (IPO) im Jahr 2013 gehört Zoetis zu den besten Aktien am Markt. Die Aktien haben seit ihrem Debüt eine Gesamtrendite von 354 % erzielt, während der Index „nur“ um 148 % zugelegt hat. Wie aber hat der Marktführer im Bereich Tiergesundheit diese beeindruckende Leistung bloß vollbracht? Antwort: Stetes Wachstum, Konzentration auf operative Effizienz und gleich eine Reihe von Akquisitionen.

In den ersten neun Monaten des Jahres 2019 stiegen der Gesamtumsatz und das Ergebnis vor Ertragssteuern um jeweils über 7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres wandelte Zoetis 24 % des Umsatzes in einen Nettogewinn um, wodurch das Unternehmen die Dividende pro Aktie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um satte 30 % steigern konnte.

Das ist alles nicht sehr aufregend, aber man muss die Stärken des Unternehmens verstehen, denn das gibt Vertrauen in die Wachstumspläne. Zoetis erwirtschaftet 51 % des Gesamtumsatzes mit Haustieren (Katzen, Hunde und Pferde), obwohl das Portfolio 64 % des Gesamtumsatzes in den Vereinigten Staaten ausmacht. Dies bietet eine margenstarke Grundlage für das Wachstum und gleicht Schwächephasen im Bereich Nutztiere aus, der in den ersten neun Monaten des Jahres 2019 geringere Umsätze als im Vorjahreszeitraum erzielte.

Außerdem gibt es im Bereich Haustierprodukte mehr Chancen auf Innovationen. Diese neuen Produkte können sich dann in wohlhabenderen Ländern und Märkten tendenziell durchsetzen und höhere Kurse rechtfertigen. So erwartet Zoetis beispielsweise, dass zwei dermatologische Produkte, Apoquel und Cytopoint, im Jahr 2019 einen Jahresumsatz von über 700 Millionen USD reinholen werden. Das entspräche 10 % des Gesamtumsatzes. Ebenso könnte die amerikanische Zulassung von Simparica Trio, einem monatlich verabreichten Parasitizid für Hunde, im Jahr 2020 zu einem zusätzlichen Umsatz von 150 Millionen USD führen. Das Unternehmen entwickelt auch Biopharmazeutika wie Antikörper für Krankheiten, die Hunde und Katzen betreffen.

Langfristig ausgerichtete Investoren dürften an Zoetis viel Gefallen finden. Das Unternehmen hat reichlich Wachstumschancen und sollte noch größere Chance haben, wenn sich der Nutztiermarkt wieder erholt. Selbst wenn sich das Gesamtwachstum schließlich verlangsamt, kann das Unternehmen seinen Cashflow stattdessen auf Dividendenzahlungen verlagern. Die Aktie wird vielleicht nicht mehr die riesigen Renditen erreichen, die sie bisher erzielt hat, aber in diesem Jahrzehnt dürfte durchaus noch ein bisschen was gehen.

Stetiges Wachstum und eine Wette, die sich auszahlen sollte

Aqua America hat ebenfalls den S&P 500 auf lange Sicht haushoch geschlagen. Die Wasserversorgeraktie hat die Aktionäre in den letzten zehn Jahren mit einer Gesamtrendite von 326 % belohnt, der Index hat im gleichen Zeitraum immerhin noch einen Gewinn von 257 %  geschafft.

Langsames und stetiges Wachstum macht im Wesentlichen das Geschäftsmodell des Unternehmens aus. Als regulierter Wasserversorger muss Aqua America große Investitionen tätigen, um seine Infrastruktur kontinuierlich zu verbessern, damit die Behörden Tariferhöhungen genehmigen können. Eben deshalb hat Aqua America die Investitionen stetig erhöht und regionale Wasserinfrastruktur erworben, um das Wachstumspotenzial zu stärken.

In den ersten neun Monaten des Jahres 2019 stieg der Gesamtumsatz um 5 % und das Betriebsergebnis fiel um 2 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Höhere Betriebs- und Instandhaltungskosten haben die Rentabilität etwas geschmälert, aber nach der Investition von 550 Millionen USD in die Infrastruktur im vergangenen Jahr bleibt das langfristige Ertragswachstum von Aqua America intakt.

Investoren dürfen zudem einen Schub von einer unkonventionellen Quelle erwarten: Erdgas. Ende 2019 hat Aqua America schließlich die 4,2 Milliarden USD teure Übernahme von Peoples Gas genehmigt, sodass die Transaktion Anfang 2020 abgeschlossen sein dürfte. Das ist für AA eine große Sache, denn insgesamt verfügt der Wasserversorger derzeit über eine Marktkapitalisierung von nur 10 Milliarden USD.

Der Kauf des Erdgasversorgers soll die Umsatz- und Ertragsbasis von Aqua America diversifizieren und gleichzeitig überlappende geografische Standorte bedienen. Peoples Gas steigert die Gewinne um 8 bis 10 % pro Jahr, das jährliche Wachstum von Aqua America liegt bei 7 %. Wenn die Akquisition abgeschlossen, integriert und wie geplant am Laufen ist, dann wird Aqua America langfristig eine sichere Sache bleiben – mit Chancen auf Wachstum.

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien. Maxx Chatsko besitzt keine der angegebenen Aktien. Dieser Artikel erschien am 6.1.19 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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Author: Maxx Chatsko

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