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2 Aktien, die im Moment extrem günstig sind

Manche günstigen Aktien verdienen es, billig zu sein. Wenn das Geschäft schlecht läuft, sollte der Aktienkurs das dann auch widerspiegeln. Aber hin und wieder finden sich Aktien mit hohem Wachstum: erstaunliche Unternehmen mit wunderbaren Geschäftsmodellen, die vom Markt unterbewertet sind. Wenn du ein Unternehmen findest, das Wachstumsinvestoren begeistert und Value-Investoren glücklich macht, dann ist das eine Aktie, die man sich genauer ansehen sollte.

Hier sind zwei Unternehmen, die im Moment überraschend günstig sind. Farfetch (WKN: A2N6CB), der High-Fashion-E-Tailer, ist trotz seiner erstaunlichen Wachstumsraten um 56 % gegenüber seinem Börsengang (IPO) gesunken. Und eine der starken Wachstumstitel des letzten Jahrzehnts, Jazz Pharmaceuticals (WKN: A1JS1K), ist jetzt offiziell eine Value-Aktie, die in jeder Hinsicht günstig ist.

Kurz: Sollte man da zuschlagen?

1. Farfetch: Der erneute Aufstieg

Als ich mich im vergangenen September zum ersten Mal Farfetch widmete, wurde die Aktie zu 8,89 USD gehandelt. Seitdem hat sie sich auf 12,29 USD verbessert. Aber das Unternehmen steht immer noch weit unter dem IPO-Preis von 27 USD. Und Farfetch ist immer noch ein unglaublich günstiges Unternehmen mit einem Preis-Umsatz-Verhältnis von 4,48, einem Preis-Buchwert-Verhältnis von 2,94 und einem Preis-Gewinn-Wachstumsverhältnis von 0,27.

Farfetch ist die beste High-Fashion-Website der Welt. Fast 2 Millionen Kunden kaufen über die Website ein, auf der sie über 3.000 bekannte Marken finden. Das Unternehmen hat im November einen hervorragenden Gewinnbericht vorgelegt, wobei der Umsatz im Quartal um 90 % auf 255 Millionen USD gestiegen ist. Und die Aktien stiegen als Reaktion darauf.

Dennoch scheint die Marktstimmung immer noch negativ zu sein, da die Aktien des Unternehmens so günstig bewertet sind. Als Amazon.com (WKN: 906866) verkündete, dass man Farfetch kopieren würde, führte dies zum Kursverlust. Aber warum? Amazons Bemühungen werden nämlich scheitern, ebenso wie der Versuch, das zu kopieren, was eBay oder Shopify tun. Selbst das mächtige Amazon kann mit dem Netzwerkeffekt nicht konkurrieren. Die Käufer von High Fashion gehen zu Farfetch, weil es dort Tausende von Marken gibt, und all diese Marken sind wegen all dieser Käufer auf der Plattform. Amazons Versuch, mit seinen 12 High-Fashion-Marken zu konkurrieren, erscheint halbherzig.

2. Jazz Pharmaceuticals: Der Spezialist für Schlafstörungen zum Dumpingpreis

Jazz Pharmaceuticals war im vergangenen Jahrzehnt eine der wichtigsten Aktien im Gesundheitswesen und hat erstaunliche 1.699 % zugelegt. Doch diese Outperformance wurde in der ersten Hälfte des Jahrzehnts geschaffen. In den letzten fünf Jahren verlor die Aktie sogar 15 % an Wert, was eine Performance weit unter dem S&P 500 bedeutet.

Es könnte Zeit für einen weiteren Anstieg sein. Jazz ist im Moment supergünstig, mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 2,76, einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 4,10, einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 8,66 und einem PEG von 0,83. Die Zahlen des Unternehmens sind mit einer Gewinnmarge von fast 30 % und einer zweistelligen Wachstumsrate sehr gut. Im letzten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um fast 15 %. Und dieses Wachstum dürfte sich noch verstärken, sobald neue Medikamente auf den Markt kommen.

Im März 2019 genehmigte die Food and Drug Administration das neuen Medikament Sunosi zur Behandlung von exzessiver Tagesschläfrigkeit (EDS) bei Patienten mit Narkolepsie oder obstruktiver Schlafapnoe (OSA). In den USA gibt es 165.000 Patienten mit Narkolepsie und 12 Millionen mit Schlafapnoe. Das Management glaubt auch, dass das Medikament auf andere Indikationen für EDS ausgeweitet werden kann, darunter auch auf schwere depressive Störungen. Das Unternehmen rechnet damit, dass der Umsatz in fünf Jahren jährlich 500 Millionen USD betragen wird.

Jazz hat mit Xyrem bereits ein Blockbuster-Medikament auf dem Markt. Es ist die Standardbehandlung für Kataplexie und EDS bei Narkolepsie, mit einem prognostizierten Umsatz von über 2 Milliarden USD im Jahr 2019. Jazz hat ein Nachfolgemedikament, JZP-258, für die gleiche Indikation, jedoch mit 92 % weniger Natrium als Xyrem. Für JZP-258 liegen positive Phase-3-Daten vor und das Unternehmen rechnet damit, dass die FDA dieses Medikament im Laufe dieses Jahres genehmigt.

Welche günstige Aktie ist der bessere Kauf?

Von den beiden Aktien ist Jazz die sicherere Wahl, da dieses Unternehmen hochprofitabel ist und eine starke Position bei der Behandlung von Schlafstörungen einnimmt. Das einzige Risiko bei Jazz besteht darin, dass das wichtigste Medikament des Unternehmens, Xyrem, in drei Jahren vom Patent befreit wird. Bei Jazz stellt sich also die Frage, ob seine aufstrebenden Medikamente den Verlust dann ausgleichen können.

Farfetch ist zwar nicht profitabel, aber das Unternehmen hat ein hervorragendes Umsatzwachstum und eine dominierende Stellung in der High-Fashion-Branche. Der Netzwerkeffekt macht es fast unmöglich, dass Konkurrenten, selbst Amazon, dieses Modell stören werden. Während beide Aktien sehr günstig sind und starke Investitionen sein dürften, hat Farfetch eine höhere Gewinnspanne.

Ist dies die nächste Wirecard?

Wirecard stieg um fast 2.000 %. Jetzt gibt es einen aussichtsreichen „Nachfolger“, der schon bald die Spitze einnehmen könnte. Im Jahr 2018 kam die Aktie an die Börse. Mit +49 % Umsatz-Wachstum (2018) und einer traumhaften Marge von 52 % (vor Steuern und Abschreibungen) fasziniert das Unternehmen die Analysten, während seine Plattform die Internet-Händler in der ganzen Welt mit der besten Performance begeistert und so bereits über 3 Milliarden Menschen erreicht. Wächst hier ein ganz neuer Tech-Gigant heran? Alle Details liest du hier:

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt keine der angegebenen Aktien. Taylor Carmichael besitzt Aktien von Amazon, Farfetch und Shopify.

Dieser Artikel erschien am 17.1.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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Author: Taylor Carmichael

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