Die Frage, ob eine Korrektur kommen wird, sollten sich smarte Investoren nicht stellen. Dass eine gewisse Abwärtsdynamik früher oder später eintritt, ist eigentlich ausgemachte Sache. Und da das Wann ebenfalls wenig vorhersehbar ist, sollten Investoren daran ebenfalls keine Gedanken verschwenden.

Das aktuelle Bewertungsmaß vieler globaler Indizes kann natürlich ein gewisser mit Vorsicht zu genießender Indikator sein, dass es zumindest langfristig nicht immer bergauf gehen wird. Entsprechend könnte es inzwischen schlau sein, sich vorzubereiten, was passiert, wenn es so weit ist.

Werfen wir in diesem Sinne nun einen Blick darauf, wie beispielsweise Warren Buffett sich auf eine Korrektur vorbereitet. Und wie er sie nutzt, wenn es (endlich) so weit ist.

Etwas Cash beiseitelegen

Eine erste Sache, die der Starinvestor prophylaktisch macht, ist, Cash beiseitezulegen. Gemäß eigener Aussage hält Buffett den finanziellen Luxus angemessen, stets mindestens 20 Mrd. US-Dollar nicht investiert zu lassen, um im Fall der Fälle bestmöglich profitieren zu können.

Natürlich, gegenwärtig hat sich diese Luxussituation sogar möglicherweise zu einem Problem hochgeschaukelt, denn Buffett hält inzwischen das Vielfache seiner eigenen finanziellen Reserve auf der hohen Kante, allerdings bleibt das Grundprinzip hier bestehen.

Auch wir als Investoren können diesem smarten Beispiel folgen. Da wir nie wissen, wann eine Korrektur genau eintritt und welche Chancen sie offenbaren wird, kann es ein schlauer Schachzug sein, einen Teil des eigenen Pulvers trocken zu halten. Gerade in turbulenten und Börsencrash-Zeiten werden viele Chancen schließlich bedeutend attraktiver. Und hier kann folglich ein solides Fundament für die langfristig besten Renditen gelegt werden.

Voll zuschlagen, wenn die Chance sich ergibt

Ein zweiter Tipp, den der Starinvestor regelmäßig selbst beherzigt, ist das Investieren, wenn die Börsenzeiten korrigieren. Sei gierig, wenn andere ängstlich sind, hat der Starinvestor beispielsweise einmal gesagt. An diesen Worten ist definitiv ein starker Funke Wahrheit dran.

Gerade wenn viele Aktienkurse einbrechen, lässt das schließlich auch das Bewertungsmaß vieler Aktien sinken. Ebenso viele Unternehmen halten jedoch in diesen psychologisch schwierigen Zeit einen Großteil ihres operativen Erfolgs aufrecht und auch an den langfristigen Aussichten tut sich häufig wenig.

Wenn die Börsen daher korrigieren, sollte man als Investor nicht zögern, sondern zuschlagen. Auch wenn das häufiger leichter gesagt ist, als getan, ist das dennoch ein wichtiger Schachzug, um von einer Korrektur über Jahre hinweg profitieren zu können.

Denke in Bewertungen, nicht in Kursen

Eng mit diesem zweiten Tipp verknüpft dürfte es sich außerdem anbieten, nicht in Kursen zu denken, sondern in Bewertungen. Gerade wenn die Aktienkurse vieler Namen purzeln, führt eine falsche Sichtweise nämlich zu falschen Handlungen und entsprechend ist die Sichtweise hier sehr entscheidend.

Warren Buffett dürfte wohl ein Meister darin sein, in Bewertungen zu denken und nicht in Kursen. Eher selten äußert sich der Starinvestor über eine Rallye oder eine Korrektur, sondern lediglich über das Bewertungsmaß vieler Aktienindizes und die entsprechenden Chancen und Perspektiven, die sich für langfristige Investoren ergeben.

Das können wir auch auf Crash-Zeiten abstrahieren. Gerade bei fallenden Kursen kann es nämlich hilfreich sein, sich auf die sinkenden Bewertungen zu fokussieren, um gieriger zuzuschlagen. Wer sich jedoch auf fallende Börsenbarometer versteift, wird womöglich eher versuchen, den bestmöglichen Zeitpunkt zu timen. Das führt nicht nur selten zu falschen, teuren Entscheidungen, sondern vielleicht sogar dazu, dass man gar nicht investiert. In der Hoffnung, stets einen noch besseren Zeitpunkt zu erwischen.

Halte es wie der Starinvestor!

Abschließend bleibt es dabei: Niemand wird mit Sicherheit sagen können, wann und ob eine Korrektur eintritt. Allerdings kann es natürlich nicht schaden, sich entsprechend vorzubereiten, wobei ein Starinvestor natürlich ein hervorragendes Beispiel sein kann.

Cash zu horten, innerhalb einer Korrektur zuzuschlagen und auch in Bewertungen zu denken, könnten hierbei schlaue Schachzüge sein, die wir Warren Buffett zuordnen können.

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Author: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst